Zum Geburtstag kein Glück

Trotzreaktion: Im Spiel um Platz drei waren die Hachinger (l.) schon wieder bestens in Schuss – sie schlugen Murnau 4:0.

Jubilar Copado sieht seine Hachinger nur knapp an Bayern scheitern

Natürlich hätten sie ihrem Trainer am liebsten den Siegerpokal geschenkt. Weil sie dieses Ziel aber knapp verfehlten, schnappten sich die Hachinger Buben nach Abpfiff zumindest kurz das Mikrofon und stimmten ein Geburtstagsständchen an.

Adressat der Glückwünsche war Francisco Copado, ehemaliger Bundesliga-Profi und nun Nachwuchstrainer bei den Hachingern, der am Samstag seinen 40. Ehrentag feierte.

Beschenkt fühlte sich Copado dennoch: „Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs.“ Der Start ins Turnier geriet mit einer Niederlage gegen den SC Baldham-Vaterstetten zwar holprig, dann aber kam der Gastgeber ins Rollen. Das beste Spiel gelang kurioserweise bei der Niederlage im Halbfinale gegen den FC Bayern. Da zeigte das Team um die beiden prominentesten Namen, Lucas Copado und Nick Salihamidzic, was spielerisch in ihm steckt. „Wir waren die wesentlich bessere Mannschaft“, so Trainer Copado, „nur drei Schüsse haben wir zugelassen – da sind dann zwei Tore passiert.“

Die Enttäuschung war umso größer, weil Moritz Sarfert die Hachinger sogar mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Quasi im Gegenzug kassierten sie aber schon den Ausgleich. „Die Freude über unser Tor war zu groß“, ärgerte sich Verteidiger Alexander Fuhrmann, „da haben wir uns kurz nicht konzentriert.“

Nach Abpfiff flossen viele Tränen. Man hatte sich durchaus Chancen ausgerechnet, den Sensationssieg des Vorjahres zu wiederholen. Trainer Copado wünschte sich aber: „Die Jungs sollen nicht trauern, sondern lieber stolz auf ihre Leistung sein.“

Und dem Geburtstagskind sollte man keinen Wunsch abschlagen.

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