Einmalige Erfahrung für die Karlsfelder E-Junioren

Achtbar gegen die Großen vom FC Bayern geschlagen haben sich die Eintracht-E-Junioren. foto: hab

Dem zweiten Platz im Bezirksfinale hat der TSV Eintracht Karlsfeld einen guten fünften Rang im Finale des Merkur CUP folgen.

Vor rund zwei Wochen im Bezirksfinale in Heimstetten hatten Gerhard Stangl und Rainer Kirschner noch viel experimentiert. Das Trainerteam setzte viele Spieler seiner E-Jugendmannschaft ein und handelte sich einen schlechten Start ein und kam erst sehr spät ins Rollen. „Das haben wir heute nicht so gemacht wie beim letzten Mal“, sagte Stangl. Beim Merkur CUP-Finale in Unterhaching am vergangenen Samstag setzte der TSV zunächst auf das Stammpersonal, was zunächst wenig brachte. Der Gegner vom TSV 1860 München war schier zu übermächtig. Und die eigene Mannschaft zeigte sich vor der großen Kulisse von 1400 Zuschauern im Unterhachinger Sportpark zu nervös. Das erste Spiel der Gruppe 2 verlor die Eintracht gegen die Münchner klar und deutlich mit 0:3. Bis auf einen Schuss von Janis Habschied war die Mannschaft gegen die kleinen Münchner Löwen, die am Ende das Finale gegen den Turniersieger vom FC Bayern mit 0:2 verloren, chancenlos.

Auch in der zweiten Partie gegen die Bayern war für den Karlsfelder Nachwuchs nichts zu machen.

Dem Löwen enteilt: Ardian Bashota zieht an einem 1860-Kicker vorbei. foto: frank

Gleich vier Mal schenkte Bayerns Torjäger Rudolf Schlosser dem TSV ein Tor ein. Aus Sicht des Trainerteams war es halbsowild, gegen die beiden späteren Finalisten ohne Torerfolg geblieben zu sein. „Sportlich ist gegen solch starke Mannschaften einfach nicht mehr drin. Es wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre“, sagte Stangl.

Im letzten Gruppenspiel gegen die SF Föching (0:0) reichte der Eintracht dann tatsächlich ein weiteres Spiel ohne einen eigenen Treffer zu Platz drei, da die punktgleichen Föchinger ein schlechteres Torverhältnis aufwiesen als der TSV.

So konnten die Karlsfelder sich im letzten Spiel um Platz fünf noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Nach einer Ball-Akrobatik-Show von Alfred Reindl sowie den Halbfinal-Partien des parallel laufenden Mädchenturnieres (Sieger FFC Wacker München) musste der TSV gegen den VfL Kaufering ran. Gegen den Gewinner des Heimstettener Bezirksfinales hatte man noch eine Rechnung offen. Der TSV beglich diese erfolgreich mit 4:0. Gegen schwach auftretende Kauferinger gelang dem starken Bastian Kirschner per schönem Heber über den gegnerischen Torwart das 1:0. Nachdem Ardian Bashota zunächst per sattem Schuss zum 2:0 und daraufhin per Abstauber zum 3:0 traf, war die Partie vorzeitig entschieden. Die Trainer erlebten einen gelungenen Abschluss. „Wir sind mit Platz fünf vollkommen zufrieden. Für unsere Jungs war es ein Erlebnis“, sagte Trainer Kirschner.

Kader Eintracht Karlsfeld:

TSV Eintracht Karlsfeld: Philipp Slansky, Robert Martin, Samir Laamimat, Janis Habschied, Dominik Krajinovic, Kilian Schestak, Franz Bayerl, Samuel Amthor, Alexander Stangl, Jonasz-Joel Müller, Leander Hausen, Bastian Kirschner, Jakob Mathews, Ardian Bashota.

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