Fairnesspreis für Schlusslicht KSC

Gerade noch weggespitzelt: Patrick Ruzek vom KSC ist in der Partie gegen den Bayern vor Lennart Staudigl am Ball. Foto: jro

Zwar sei ihm das Endresultat nicht so wichtig gewesen, doch es war Maximilian Walzel schon anzumerken, dass er nicht wirklich zufrieden war.

Der Trainer des Kirchheimer SC war mit seinem Team und anderen Erwartungen nach Vaterstetten gereist, als dann letztlich mit Platz acht heraussprang. „Natürlich bin ich über den letzten Platz nicht begeistert“, gestand der KSC-Coach, „aber alleine, dass wir hier dabei waren war schon geil.“

Der SC Baldham-Vaterstetten war Gastgeber des Bezirksfinales D der 20. Auflage des Merkur CUP, der von unserer Zeitung, dem Bayerischen Fußball-Verband sowie von E.ON, Ensinger Mineral-Heilquellen und Merkur CUP-Ausrüster uhlsport präsentiert wird.

Ein besonderer Höhepunkt für die Kirchheimer E-Jugend war sicherlich das Kräftemessen mit dem FC Bayern. „Das 0:5 war eigentlich noch im Rahmen“, gewann Walzel der deutlichen Verteilung der Kräfte etwas Positives ab. Schließlich hatte kein anderes Team der Gruppe so wenige Gegentore gegen den späteren Turniersieger kassiert wie der KSC.

Allerdings lief es auch im zweiten Gruppenspiel gegen den TSV Alling nicht viel besser und es war dem starken Torhüter Marvin Seelmann zu verdanken, dass es nur beim 0:3 blieb. David Baumann und Fabian Knaut hatten zwar ihre Gelegenheiten, doch es fehlten eben die berühmten Zentimeter zum ersten Kirchheimer Treffer. Den erzielte Nick Riedel zum punktbringenden 1:1-Endstand gegen den FT Starnberg 09. Riedel blieb eiskalt vor dem gegnerischen Gehäuse und schob in Torjägermanier ein. Es blieb der einzige Treffer für Walzels Buben, weil sie auch im Platzierungsspiel vornehmlich an den eigenen Strafraum gebunden waren. Zwar verloren sie somit auch 0:2 gegen den FC Langengeisling, ergatterten durch die faire Spielweise aber immerhin den E.ON-Fairnesspreis. Und für den Trainer ist unterm Strich sowieso nur eines wichtig: „Die Jungs haben sich in dieser Saison gut weiterentwickelt.“