Vorrunde in Schongau: Effiziente Rottenbucher

Alle auf den Kleinen: Beim Merkur CUP in Hohenpeißenberg waren sechs Teams am Start.

Für die ersten ist die Reise schon wieder vorbei, für die anderen nimmt sie jetzt erst so richtig Fahrt auf: Die E-Junioren-Fußballer aus Peiting, Rottenbuch, Hohenpeißenberg und Steingaden haben sich die ersten Tickets für die Merkur CUP-Zwischenrunde gesichert.

von Thomas Fritzmeier

Hohenpeißenberg – Kurios: Rottenbuch reichte ein Tor zum Weiterkommen. Die wissen einfach, wie es geht: Einen perfekt organisierten Auftakt in den diesjährigen Merkur CUP haben die acht teilnehmenden Teams in Hohenpeißenberg erlebt. Und auch sportlich war einiges geboten. In spannenden Partien kämpften die Mannschaften um die vier Tickets für die nächste Runde.

Richtig eng war es in Gruppe 5. Zwar setzte sich der TSV Steingaden mit drei Siegen locker an die Spitze, doch dahinter stritten sich die Mannschaften um das letzte Ticket zur Zwischenrunde. Die Entscheidung fiel erst im letzten Gruppenspiel zwischen Rottenbuch und Bernbeuren. Während den Rottenbuchern ein Punkt genügte, mussten Bernbeurer unbedingt gewinnen, um doch noch weiterzukommen. Nach einer hart umkämpften Partie trennten sich die Mannschaften 0:0 und der TSVR war weiter. Den Rottenbuchern gelang bei diesem Turnier übrigens ein außergewöhnliches Kunststück: Ihnen reichte ein Treffer in drei Partien, um weiter zu kommen.

Merkur CUP-Vorrunde in Schongau

Merkur CUP-Vorrunde in Schongau

Der TSV Rottenbuch erzielte in drei Partien in Gruppe 5 nur einen Treffer, kam als Zweiter aber trotzdem weiter. © bse-pictures.de
Der TSV Steingaden entschied die Gruppe 5 für sich und steht damit in der nächsten Runde. © bse-pictures.de
Der TSV Peiting schaffte als Erster in Gruppe 6 den Sprung in die nächste Runde. © bse-pictures.de
Der SC Böbing musste sich in Gruppe 6 mit Platz vier begnügen. © bse-pictures.de
Der TSV Altenstadt gewann nur eine Partie und musste sich in Gruppe 6 mit Platz drei begnügen. © bse-pictures.de
Der TSV Bernbeuren kassierte in Gruppe 5 nur eine Niederlage, schied aber trotzdem aus. © bse-pictures.de
Der TSV Hohenpeißenberg zeigte eine souveräne Vorstellung sicherte sich Platz zwei in Gruppe 6. © bse-pictures.de
Der SV Wildsteig verpasste als Gruppenvierter den Einzug in die nächste Runde. © bse-pictures.de
Alle auf den Kleinen: Beim Merkur CUP in Hohenpeißenberg waren sechs Teams am Start. © bse-pictures.de

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins gab es derweil in Gruppe 6. Dort eilten die Teams aus Peiting und Hohenpeißenberg von Sieg zu Sieg und trafen am Ende in einem echten Endspiel aufeinander. Beide Mannschaften gewannen ihre ersten Duelle ohne größere Probleme und sicherten sich sogar einen bzw. zwei Zusatzpunkte. Denn auch heuer wird das Toreschießen belohnt: Erzielt eine Mannschaft in einem Spiel drei oder mehr Tore, erhält sie – unabhängig vom Spielausgang – einen Zusatzpunkt. Die Peitinger fegten Altenstadt mit 6:1 vom Platz und besiegten anschließend Böbing (2:0). Der TSV Hohenpeißenberg fertigte Böbing und Altenstadt jeweils mit 3:1. Im letzten Spiel der beiden Teams kam es also zum Finale um den Gruppensieg. Letztlich gewann der TSV Peiting mit 3:1 und sicherte sich mit insgesamt elf Punkten den Tagessieg. Die Hohenpeißenberger werden die Niederlage aber verschmerzen können. Denn auch sie stehen in der nächsten Runde. In der letzten Partie des Tages besiegte der TSV Altenstadt Böbing mit 2:1 und darf sich über Platz drei in Gruppe sechs freuen.

Der Merkur CUP, das größte E-Junioren-Turnier seiner Art weltweit, wird seit 1995 jährlich ausgetragen. Unterstützt wird das Turnier auch heuer von E.ON Bayern Vertrieb, uhlsport als offiziellem Ausrüster und Ensinger Mineral-Heilquellen.

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