Lenggrieser SC hoher Favorit in der Vorrunden

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Stärker als im Vorjahr: Die E-Junioren des SV Wackersberg-Arzbach (hi., v.li.): Trainer Chris Willibald, Vincent Christmann, Christina Morlang, Hansi Denz, Klaus Heufelder, Andreas Hohenreiter, (vo., v.li.) Hans Müller, Schorschi Ertl, Jakob Tien, Simon Beyerlein und Keeper Simon Erthmann (liegend). Nicht im Bild sind Thomas Dörfler und Theresa Kaltenhauser.

Gaißach – Eindeutiger Favorit in der Vorrundengruppe 2 des Tölzer Kurier zum Merkur CUP ist der Lenggrieser SC. Zu beeindruckend sind dessen Resultate in der Punkterunde. Mit lediglich einem Remis behaftet, führen sie dort das Klassement deutlich an.

von Ewald Scheitterer

Damit wird das traditionelle Loisachtal-Derby Benediktbeuern gegen Bichl den Ausschlag geben, wer am kommenden Samstag (ab 10.30 Uhr) in Obergries neben dem LSC als zweite Mannschaft ins Kreisfinale einziehen wird.

Einen echten „Bruderkampf“ wird es im Loisachtal-Klassiker geben, tritt doch Simon Roloff für die Beurer an, während sein Bruder Niklas bei den Sportfreunden auf Torejagd geht. „Für uns ist das ein Erfahrungsjahr, da mein total junges Team fast ausschließlich der jüngere Jahrgang 2003 ist“, stapelt SF-Coach Tobi Marx tief. Auch wenn er „keine großen Ambitionen im Merkur CUP“ hat, so hält er die Aussicht „einmal Benediktbeuern schlagen“, dennoch für reizvoll.

Da sein Team auch in der Punkterunde „ganz gut mitgespielt hat“, sieht er den entscheidenden Faktor am Samstag in der „Tagesform“.

„Ich bin froh um jedes Spiel, das wir gewinnen“, schiebt auch Seppi Knott, der Coach des TSV Benediktbeuern, die Favoritenrolle im Derby von

Keine großen Ambitionen: Die E-Junioren der SF Bichl (hi., v.li.): Niklas Roloff, Sebastian Deiser, Trainer Tobias Marx, Martin Hofberger, Maxi Peschl, Betreuerin Diana Zander, Sebastian Baginsky, Sebastian Hofberger, (vo., v.li.) Korbinian Streidl, Keeper Vincent Zander und Korbinian Bauer. Nicht im Bild sind Moritz Hohberger, Benedikt Annaberger und Lukas Huppenberger.

sich, auch wenn er zugibt: „Bichl ist der Gegner in der Vorrunde, an dem wir uns orientieren müssen.“ Freilich haben die Beurer den Nachbarn in der Punkterunde mit 5:2 bezwungen. Insgesamt sieht der Trainer sein Team als „spielerisch ganz gut, aber körperlich als zu schwach auf der Brust gegen kompakt stehende Mannschaften.“

„Das Erreichen des Kreisfinales ist für uns Pflicht“, ist sich Martin Drexler, der Lenggrieser Coach, seiner Favoritenrolle wohl bewusst: „Über die Vorrunde habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, da ich sowohl Bichl als auch Benediktbeuern für schlagbar halte.“ Die LSC-Buben haben für ihre Altersklasse aber auch ein erstaunlich gutes spielerisches Niveau. Ohne einen Überflieger läuft hier jeder für jeden. Das Glanzstück des Teams ist zweifellos die Offensive. So sagt Drexler: „Da ist jeder ständig für wenigstens ein Tor gut.“

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