Gaißach: Traum vom „Finale dahoam“

Mannschaftlich geschlossen: Die E-Junioren des FC Kochelsee Schlehdorf (hi., v.li.): Kaya Vitak, Nadine Degel, Jonas Wohlfart, Markus Obermüller, (vo., v.li) Josephine Demeter, Tom Lange und Torwart Jonas Fuhrmann (liegend). Nicht im Bild sind Nico Weidehaas, Maximilian Then, Max Ryzinski und Elias Strohe. foto: kn

Gaißach – Träumen dürfen sie vom „Finale dahoam“, die E-Junioren des SC Gaißach. Wird doch das große Merkur CUP-Finale am 20. Juli auf der Sportanlage in Obergries ausgetragen. Unterstützt von den Hauptsponsoren E.ON Bayern Vertrieb, „uhlsport“, dem Merkur CUP-Ausrüster, und Ensinger Mineral-Heilquellen.

„Aber das wird wahrscheinlich ein Traum bleiben. Das haben wir, glaube ich, noch nicht im Kreuz“, sagt SCG-Coach Franz Hartl. Seine Schützlinge bekommen es in der Vorrunden-Gruppe 1 des Tölzer Kurier am morgigen Samstag, 27. April, ab 10.30 Uhr mit dem SV Wackersberg-Arzbach und dem FC Kochelsee Schlehdorf zu tun.

Bis auf zwei Akteure treten die Gaißacher heuer mit der gleichen Mannschaft an, die bereits 2012 im Merkur CUP mitspielte. „Wir sind dadurch gut eingespielt, haben körperlich zugelegt und sind stabiler geworden“, erklärt der Trainer. Seine beiden Vorrunden-Gegner schätzt er als „machbar“ ein, wobei es gegen den FCKS „etwas leichter sein sollte – hoffentlich“. Die Stärke des Gaißacher Teams ist die Kompaktheit ohne einen herausragenden Spieler. Mit einer Ausnahme: „Unser Torhüter Bene Fischhaber fängt phänomenal“, so Hartl. Das könnte bereits die halbe Miete im Kampf um einen der beiden vorderen Plätze sein.

„Gegen Gaißach werden wir nicht viel gewinnen, die sind zu gut aufgestellt“, schätzt Chris Willibald, der Wackersberger Coach die Situation realistisch ein: „Dann muss ich halt gegen Kochelsee gewinnen, wenn ich ins Kreisfinale kommen will.“ Im Gegensatz zum Merkur CUP 2012, „wo wir gar nichts zu melden hatten“, sind die SVWA-Buben heuer etwas besser geworden. Einige gute Fußballer sind nachgekommen. So rechnet Willibald damit: „Das Spiel gegen Kochel wird für uns das wichtigste sein.“

Das sieht Rupert Brenninger, der FCKS-Coach, ähnlich, der den SC Gaißach mit einem „gewissen Heimvorteil“ in der Gruppe 1 favorisiert. Seine Truppe setzt sich hauptsächlich aus dem jüngeren Merkur CUP-Jahrgang 2003 zusammen und glänzt in erster Linie durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Brenninger sieht „normalerweise das Kreisfinale“ als Ziel seines Teams, und meint: „Im Prinzip ist alles offen. Viel wird aber von der Tagesform abhängen.“  esc

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