16 Teams wollen ins Dachauer Kreisfinale

Dachau – Nachdem sie das regenreiche 5b-Tief raffiniert umschifft haben, setzen die E-Juniorenfußballer aus dem Kreis 2 (Dachauer Nachrichten) den Kampf um den Merkur CUP 2013 an einem hoffentlich sonnendurchfluteten Wochenende fort.

Am kommenden Sonntag, 9. Juni, wird auf der Sportanlage des SV Günding ab 10 Uhr die zweite Runde auf Kreisebene ausgetragen. Auch diesmal haben sich 16 Teams für den Vorentscheid qualifiziert, sie treten in vier Vierer-Gruppen gegeneinander an.

Von der Vormittags- und der Nachmittagsgruppe qualifizieren sich die jeweils zwei Erstplatzierten Teams für das Dachauer Kreisfinale, das am Samstag, 22. Juni, ausgetragen wird. Spielleiter Bernd Battermann hofft, wie alle Aktiven, Zuschauer und Trainer, auf „ein trockenes Wochenende und viele spannende Spiele.“ robert Ohl

Spielplan

Sonntag, 10.15 Uhr

Gruppe 1: TSV 1865 Dachau, TSV Bergkirchen, TSV Indersdorf, SC Inhauser Moos

Gruppe 2: SV Odelzhausen, ASV Dachau, SC Vierkirchen, TSV Jetzendorf

Sonntag, 14 Uhr

Gruppe 3: TSV E. Karlsfeld, TSV Schwabhausen, SV Petershausen, SV Riedmoos

Gruppe 4: FC Pipinsried, SV Weichs, SV Günding, SpVgg Erdweg

Weltgrößtes Turnier für E-Junioren-Kicker

Mehr als 100 000 Nachwuchskicker haben in den vergangenen 18 Jahren beim Merkur CUP um den Titel gekämpft. Über die Vorrunden, Kreis- und Bezirksfinali versuchten die Teams, sich einen der begehrten acht Plätze im Endturnier zu sichern. Der Münchner Merkur und seine Partner haben in den vergangenen 18 Turnieren die jungen Nachwuchskicker mit Preisen wie Trikotsätzen, T-Shirts, Fußbällen, Taschen, Fußball-Schuhen und Reisen belohnt. Dass der Sieger jährlich mit der ganzen Mannschaft zum Trainingslager in ein exklusives Sporthotel fährt, ist nur eine der Motivationen für die Acht- bis Zehnjährigen.

Der Münchner Merkur veranstaltet das weltgrößte E-Junioren-Fußball-Turnier seit 1995 gemeinschaftlich mit dem Bayerischen Fußball-Verband und hat mit E.ON Bayern Vertrieb, uhlsport als offiziellem Ausrüster und ENSINGER Mineral- Heilquellen langjährige Partner und Sponsoren zur Seite.

Die drei Premiumsponsoren haben allesamt ihre Engagements auch für diese Saison verlängert. Der TSV 1860 München unterstützt das Turnier seit der ersten Ausspielung, er stellt jährlich für alle Kreisfinalmannschaften, immerhin 136 an der Zahl, Eintrittskarten für ein Bundesligaspiel, in der Allianz Arena zur Verfügung. Auch der FC Bayern München ist Partner des Merkur CUP. Der Merkur CUP hat sich weit über Bayern hinaus als in dieser Dimension einmaliges Turnier einen Namen gemacht hat: Er ist die „Champions League der E-Jugend“.

440 Mannschaften mit mehr als 6000 Spielern werden auch heuer wieder um den 72 Zentimeter großen, schweren Pokal kämpfen. In Bayern spielen etwa 400 000 Jugendliche Fußball, viele träumen von einer großen Karriere. Demgegenüber stehen etwa 800 Profis in ganz Deutschland. „Landesverbände wie der Bayerische Fußballverband – unser starker Partner beim Merkur CUP – sorgen mit ihrer systematischen Nachwuchsarbeit dafür, dass die Profi-Ligen auch in Zukunft attraktiven Fußball anbieten können“, lobt Dr. Dirk Ippen, Herausgeber des Münchner Merkur und seiner Heimatzeitungen, die enorme organisatorische Leistung, die hinter der Ausrichtung des Turniers steht. Noch mehr Tore, noch mehr Spannung und Motivation.

Mit dieser Idee entwickelte Heinz-Peter Birkner, Ex-Verbandsjugendleiter des Bayerischen Fußballverbandes und Spielleiter des Merkur CUP im Jahre 1995 eine besondere Wertung für den Merkur CUP: Wer während einer Begegnung mehr als drei Tore erzielt, bekommt einen Zusatzpunkt. „Der Reiz des Fußballspiels liegt im Tore schießen, nicht im Tore verhindern“, begründet Heinz-Peter Birkner den Modus, der sich Jahrt für Jahr bewährt hat. Dazu gehört auch, dass der gesamte Merkur CUP, von der ersten Runde bis zum Finale, in Turnierform ausgespielt wird, und sich in jeder Runde die besten zwei für die nächste Stufe qualifizieren. Damit wird bewusst bei den acht- bis zehnjährigen Spielern auf ein sonst übliches K.O.-System verzichtet. Statt dessen wird in Gruppen gespielt – jeder gegen jeden.