An Reichersbeuern führt kein Weg vorbei

Wollen Spaß am Fußball haben: Die E-Junioren des SC Rot-Weiß Bad Tölz (hi. v. li.) Trainer Thomas Endrich, Michael Schneider, Urban von Huene, Benedikt Muck, Adrian Kabashi, Marcus Grillenberger, Joshua auf der Landwehr, Georg Bergkofer, Betreuer Uli Telkemeier, (vo. v. li.) Islem Kaneil, Moritz Rinshofer, Tamino Standke, Keeper Mohammed Budak, Flori Kubiczek, Tom Weisser und Jeremy Franz.

Dietramszell – Genau wie in den anderen drei Vorrunden-Turnieren des Tölzer Kurier zum Merkur CUP hat sich auch in der Gruppe 4, die ebenfalls an diesem Sonntag in Dietramszell antreten wird, ein Favorit herauskristallisiert.

Am SC Reichersbeuern scheint hier kein Weg vorbei zu führen, während der SC Rot-Weiß Bad Tölz und der SV Bad Heilbrunn den zweiten Platz in der Abschlusstabelle, der ebenfalls fürs Kreisfinale reicht, unter sich ausmachen wollen.

„Ich hoffe schon, dass wir die erste Runde überstehen“, gibt sich HSV-Coach Stefan Specker optimistisch. Seine Zuversicht schöpft er aus den Tatsachen, dass seine Truppe die rot-weißen Tölzer bereits im Winter in der Halle geschlagen hat, „und außerdem wurden wir in den

Wollen die erste Runde überstehen: Die E-Junioren des SV Bad Heilbrunn (vo. v. li.): David Küßner, Tobias Bauer, Torfrau Franziska Geitner, Philipp Heilander, Tobias Käferhaus, (hi., v. li.) Trainer Andi Klora, Benedikt Schwaighofer, David Marek, Leon Schuster, Maxi Beckmann, Maxi Grobauer, Thomas Soukup, Leopold Hofmann und Trainer Stefan Specker.

Punktspielen Vorrundenmeister bei nur einer Niederlage gegen die SF Bichl.“ Freilich mussten die Heilbrunner E-Junioren zuletzt einen argen Aderlass hinnehmen und die Mannschaft mit E 2-Junioren auffüllen. So weiß Specker: „Auch bei meinen Kindern hängt viel von der Tagesform ab. Eigentlich könnten sie viel mehr, als sie oftmals zeigen.“ In der „Außenseiterrolle“ sieht sich RW-Coach Thomas Endrich: „Reichersbeuern ist für uns fast nicht zu schlagen, gegen Heilbrunn aber könnte mit etwas Glück vielleicht etwas gehen.“ Die homogene Tölzer Truppe besteht fast ausschließlich aus dem jüngeren Jahrgang 2003. So sollen die kleinen RW-Kicker in erster Linie im Merkur CUP Spaß am Fußballspielen haben. „Und sollten wir tatsächlich Runde zwei erreichen, dann freuen wir uns natürlich riesig.“

Auch wenn die Truppe des SC Reichersbeuern hauptsächlich aus dem Jahrgang 2003 besteht, ist Coach Sepp Adlmaier überzeugt, „dass wir bereits eine recht gute Mannschaft aufbieten können.“ So hat er als Ziel für den Merkur CUP ausgegeben: „Soweit kommen, wie’s nur geht. Dabei sollten zwei Runden dieses Mal schon drin sein.“

Vor seinen beiden Vorrunden-Gegnern hat er zwar durchaus Respekt, aber keine Angst. Freilich gäbe es für den SCR auch den Traum namens Gaißach. Doch das sieht Adlmaier realistisch: „Fürs große Merkur CUP-Finale sind meine Buam einfach noch zu jung.“  esc

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