Neuried und Gräfelfing in der zweiten Runde

+
Schoss den Siegtreffer im ersten Spiel: Hagen Tiete (r.) vom TSV Neuried.

Fünf Würmtaler Mannschaften haben sich für die zweite Runde qualifiziert. DJK Würmtal, SV Planegg-Krailling und DJK Pasing hatten vorgelegt. TSV Neuried und TSV Gräfelfing zogen jetzt nach.

von Nicole Kalenda

Der Merkur CUP liegt den Würmtaler E-Jugendmannschaften. Jetzt erreichten auch TSV Neuried und TSV Gräfelfing die zweite Runde.

Michael Legrand betreut seit mehreren Jahren immer die E1 des TSV Neuried, in der die besten U11-Junioren kicken, zusammengesetzt aus zwei Jahrgängen. Im Vorjahr schied er mit seinem Team direkt in der ersten Runde aus. Ganz anders die diesjährige Mannschaft: Sie wurde Gruppensieger vor dem SC München Süd, dem BSC Sendling und dem ESV Neuaubing. „Das ist eine sehr gelungene Saison“, sagt Legrand. „Die Jungs sind ganz gut drauf und technisch sehr gut.“

Der Merkur CUP im Würmtal

Der Merkur CUP im Würmtal

Der Merkur CUP liegt den Würmtaler E-Jugendmannschaften. Jetzt erreichten auch TSV Neuried und TSV Gräfelfing die zweite Runde. © Rutt
TSV Neuried: Julius Meyer, (kniend v.l.) Moritz Grüner, Nikolas Kellner, Benedikt Nowack, Nicholas Boberg, Marcel Huber, (h.v.l.) Michael Legrand , Dino Sejdinovic, Maximilian Le Dren, Leopold Zollner, Andreas Schupfinger, Severin Hölzl, Hagen Tiete, Seppi Hrasky. © Rutt
TSV Gräfelfing: (vorne von links) E1-Trainer Nikolaus Brabec, Joshua Daniell, Lars Löhr, Jannik Groß, (hinten von links) Maximilian Riedmaier, Yannik Hemsing, Julian Schaffer, Younes Takir und Tom Barnett. © Rutt
Schoss den Siegtreffer im ersten Spiel: Hagen Tiete (r.) vom TSV Neuried. © Rutt
Der Merkur CUP liegt den Würmtaler E-Jugendmannschaften. Jetzt erreichten auch TSV Neuried und TSV Gräfelfing die zweite Runde. © Rutt
Der Merkur CUP liegt den Würmtaler E-Jugendmannschaften. Jetzt erreichten auch TSV Neuried und TSV Gräfelfing die zweite Runde. © Rutt
Der Merkur CUP liegt den Würmtaler E-Jugendmannschaften. Jetzt erreichten auch TSV Neuried und TSV Gräfelfing die zweite Runde. © Rutt

Die Neurieder waren beim TSV Forstenried zu Gast. Gleich zu Beginn mussten sie feststellen, dass sich der Turnierauftritt auf zwei Spiele beschränken würde. Der ESV Neuaubing war nicht erschienen. Die drei restlichen Mannschaften in der Gruppe bekamen jeweils 2:0 Tore und drei Punkte gutgeschrieben.

In der ersten Partie gegen den BSC Sendling überzeugten die Neurieder noch nicht ganz. Hagen Tiete traf zum 1:0-Sieg. Gegen den SC München Süd war die Leistung besser. Neuried ging durch ein Eigentor des Süd-Keepers in Führung. Benedikt Nowack erhöhte auf 2:0, Leopold Zollner traf zum 3:0-Endstand.

„Eher Dortmund als Bayern“

„Es ist immer ganz nett, nicht sofort auszuscheiden“, sagt Legrand, der bei der Betreuung der Mannschaft von Seppi Hrasky unterstützt wird. 2011 schafften es die Neurieder bis ins Bezirksfinale. Wenn es nach dem Trainerteam geht, darf das heuer wieder passieren. Für Nikolaus Brabec war das Turnier beim TSV Großhadern der erste Auftritt im Merkur CUP, dem von E.ON Bayern Vertrieb, uhlsport und Ensinger Mineral-Heilquellen gesponserten weltgrößten Turnier für diese Altersklasse. Brabec kümmert sich um die E1-Junioren des TSV Gräfelfing. Seine Mannschaft hatte sich in einem vereinsinternen Vergleich gegen die zweite E1 durchgesetzt und wollte nun zeigen, was sie drauf hat.

„Die Jungs waren gut“, sagt Brabec. „Sie sind einfach Kämpfer, eher Dortmund als Bayern.“ Die Gräfelfinger begannen gemächlich, eine kleine Schwäche der Mannschaft. Es reichte dennoch zu einem 1:0 gegen den SV 1880 München. Gegen den SV Sentilo Blumenau ging es flotter. Für das 3:0 gab es einen Sonderpunkt für viele Tore. Mit sieben Punkten konnte den Gräfelfingern nicht mehr viel passieren. Vielleicht gingen sie deswegen die letzte Partie gegen den TSV Solln zu euphorisch an. Sie verloren 1:3 und wurden punktgleich mit Solln Gruppenzweiter. Das Torverhältnis war besser, aber entscheidend war der direkte Vergleich. Egal, Hauptsache weiter. Brabec: „Die Kinder haben sich gefreut. Dafür arbeitet man.“

Kommentare