Lenggrieser SC im Schongang zum Gruppensieg

Auch wenn sich die Bichler gegen die grüngekleideten Lenggrieser E-Junioren stemmten, setzte sich der LSC 2:0 durch.

Gaißach – Die klar favorisierten E-Junioren des Lenggrieser SC haben sich mit zwei 2:0-Siegen in der Vorrunden-Gruppe 2 des Tölzer Kurier zum Merkur CUP 2013 klar durchgesetzt, auch wenn sie bei weitem nicht ihre gewohnt souveräne Leistung abriefen.

Als zweites Team der Gruppe dürfen sich die Sportfreunde Bichl auf das Kreisfinale am Vatertag in Lenggries freuen, während der TSV Benediktbeuern ausschied.

Schon im Vorfeld hatten einige Trainer der kleinen Kicker betont, wie viel in dieser Altersgruppe von der Tagesform abhängt. Das wurde am Samstagvormittag in Obergries deutlich. Da blieben etwa die erfolgsverwöhnten Buben des Lenggrieser SC weit hinter ihrer Form in der Punkterunde zurück und taten sich vor allem gegen die sich zäh wehrenden Bichler schwerer als ihnen lieb war. „Das war das erste Mal in diesem Jahr, das meine Mannschaft auf Rasen gespielt hat. Da läuft der Ball halt ganz anders als im Training auf dem Kunstrasen zu Hause“, suchte Trainer Martin Drexler nach einer Erklärung und gab zu: „Vor allem gegen Bichl haben die Buben das vorhandene spielerische Niveau bei weitem nicht gezeigt.“

Merkur CUP Vorrunde in Gaißach

Merkur CUP Vorrunde in Gaißach

So ein Kopfball tut weh: Das mussten auch die Kochelsee-Kicker in der Partie gegen Wackersberg feststellen. © Scheiterer
Schön geflogen: FCKS-Keeper Jonas Fuhrmann kann auch diesem Ball nur noch hinterher schauen, wie er einschlägt © Scheiterer
So ein Kopfball tut weh: Das mussten auch die Kochelsee-Kicker in der Partie gegen Wackersberg feststellen. © Scheiterer
Die Benediktbeurer (hi. v.li.): Sebastian Schmitz, Justin Soldan, Peter Schalch, Simon Roloff, Leopold Auer, Seppi Knott, (vo.) Kilian Geiger, Steven Funk, Tim Mych, Kilian Sindlhauser, Tom Scheunert, Thomas Rauscher. © Scheiterer
Auch wenn sich die Bichler gegen die grüngekleideten Lenggrieser E-Junioren stemmten, setzte sich der LSC 2:0 durch. © Scheiterer
Heißes Loisachtal-Derby: In der entscheidenden Partie in der Gruppe 2 zwischen den Bichler Sportfreunden und dem TSV Benediktbeuern war Justin Soldan (Mitte) einer der Aktivposten bei den kleinen Klosterdorf-Kickern. © Scheiterer

Gegen die Beurer war der LSC allerdings klar überlegen, auch wenn ebenfalls nur zwei Tore heraussprangen. Dafür strahlte Bichls Coach Tobi Marx mit seinen Schützlingen um die Wette: „Eine super Leistung, vor allem im Loisachtal-Derby gegen Benediktbeuern.“ Ein Extra-Lob zollte er seinem „Dauerläufer“ Korbinian Bauer: „Der ist gelaufen und gelaufen, hat hervorragend gearbeitet und sogar ein Tor geschossen.“

Für Benediktbeuern ist das Turnier jedoch vorbei. „Sehr schade“, trauerte Coach Seppi Knott über das Ausscheiden und hatte alle Hände voll zu tun, sein tief enttäuschtes Team zu trösten. „Trotzdem haben sie sich wirklich gut verkauft, vor allem gegen Lenggries.“ Als Ursache sah er auch die Tatsache, dass seine Mannschaft zwischen den beiden Spielen nur zehn Minuten Pause hatte: „Da hat vor allem in der zweiten Halbzeit gegen Bichl die Kraft gefehlt.“ Zudem hatten sich zwei seiner kleinen Kicker verletzt, so dass sein Auswechselkontingent beschränkt war. Dennoch attestierte Knott: „Insgesamt war die Vorstellung besser als erwartet und hat durchaus gepasst – auch wenn’s fürs Weiterkommen nicht gereicht hat.“   Ewald Scheitterer

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