Hörgertshausen eine Klasse für sich

Knappe Angelegenheit: Neben Hörgertshausen schaffte es der TSV Au/Hallertau aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem VfR Haag in die zweite Runde. Fotos: Fischer

Massenhausen –Der SV Hörgertshausen hat die Vorrundenspiele der Gruppe 7 beim Merkur CUP in Massenhausen klar dominiert. Drei Siege in drei Partien und sage und schreibe 15 Treffer sprechen für sich. Das Rennen um den zweiten Qualifikationsplatz blieb dagegen spannend bis zum Schluss.

von Alexander Fischer

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Nachwuchskicker des VfR Haag hatten lange auf den Einzug in die nächste Runde gehofft. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TSV Au/Hallertau, im direkten Vergleich hatte es ein 1:1 gegeben. Am Ende entschied das bessere Torverhältnis. Denn die Auer Kicker fegten den SC Massenhausen im letzten Spiel mit 7:0 vom Platz.

Die Schützlinge der Trainer Tobias Sigl und Andreas Ziegltrum waren wie in ihren beiden vorangegangenen Partien nahezu chancenlos. Einzig im Spiel gegen den VfR Haag gelang Massenhausen ein Treffer. Es war noch dazu das 1:0, Tufan Cicek trug sich in die Torschützenliste ein. Ein vielversprechender Anfang. Aber es sollte anders kommen – 1:3.

Jugendleiter Christian Langer führte dies darauf zurück, dass praktisch die Hälfte der E2-Jugend auflaufen musste. Verletzungspech und Eltern, die ihre Kinder auf einen Ausflug mitgenommen hatten, gaben demzufolge den Ausschlag. „Wir sind leider sang- und klanglos untergegangen“, urteilte Langer. Ganz so tragisch sah er es jedoch nicht, dass man alle Spiele deutlich verloren hatte. Gegen Turniersieger Hörgertshausen gar mit zehn Toren. „Auch die E2 muss das lernen“, betonte Langer.

Der Jubel beim TSV Au war groß. Obwohl das erste Spiel gegen Hörgertshausen mit 0:4 verloren gegangen war, klappte es doch noch mit der Qualifikation. Eben dank eines souverän herausgespielten 7:0 gegen Massenhausen. Grund zur Freude hatte auch Hörgertshausens Trainer Josef Wild. Denn es war früh klar, dass sein Team einen sehr guten Tag erwischt hatte. Die beiden Stürmer Julian Radlmaier und Maximilian Böck trafen bereits im ersten Spiel fast nach Belieben. „Zweimal der Julian, einmal der Maxi“, berichtete Wild nach dem Treffer zum 3:0 gegen Au. Es kam noch besser. Denn wenig später machte Böck ein wunderschönes Kopfballtor. Für den gab es Szenenapplaus gab,und nicht nur aus den eigenen Reihen.

Besonders dürfte den erfolgreichen Jugendtrainer gefreut haben, dass sich auch sein Sohn Daniel in die Torschützenliste eingetragen hat. Dem Filius war das 10:0 gegen den leidgeprüften SC Massenhausen gelungen.

Gut zu wissen

Der Merkur CUP, 1995 erstmals ins Leben gerufen, wird auch in seinem 18. Jahr vom Münchner Merkur und seinen Heimatausgaben zusammen mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV) ausgetragen. Unterstützt wird dieser E-Junioren-Wettbewerb, der zu den weltweit größten Fußballturnieren in dieser Altersklasse gehört, vom FC Bayern München und dem TSV 1860 München. Sponsoren sind auch in diesem Jahr die Premiumpartner E.ON Bayern-Vertrieb, uhlsport als Merkur CUP-Ausrüster und die Ensinger Mineral-Heilquellen.  mac

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