Merkur CUP in Schongau: Kicker schlagen sich wacker

In dieser Szene hat ein junger Kinsauer den Ball und enteilt seinen Gegenspielern aus Schwabbruck. Am Ende hat Kinsau mit 1:0 gewonnen. Fotos: Manuela Schmid (7)/BSE-pictures (6)
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In dieser Szene hat ein junger Kinsauer den Ball und enteilt seinen Gegenspielern aus Schwabbruck. Am Ende hat Kinsau mit 1:0 gewonnen. Fotos: Manuela

Schongau -Lange haben sie auf diesen Termin hingefiebert, trainiert, sich vorbereitet: Zahlreiche E-Jugend-Fußballer aus der Region waren am Wochenende bei Vorrunden-Turnieren zum Merkur CUP, dem größten E-Jugend-Turnier seiner Art weltweit, am Start.

von Manuela Schmid und Jochen Schröder

Erpfting/Schongau – Heftiger Regen, starker Wind und ein rutschiger Boden: Die Bedingungen beim Vorrunden-Turnier des Merkur CUP in Erpfting waren nicht gerade die besten. Doch die jungen Kicker aus den beiden Gruppen schlugen sich wacker und trotzten mit ihrer Spielfreude den widrigen Wetterverhältnissen.

„Alle waren hochmotiviert und jeder wollte weiterkommen“, berichtet Erpftings E-Jugend-Trainer Bernd Vierthaler. „Der Merkur CUP ist für die Jungs halt eine ganz große Sache.“

Als herausragende Mannschaft des Turniers begeisterte der FC Issing, der seine Gruppe klar dominierte und beide Spiele gegen Lengenfeld und Hofstetten jeweils mit 6:0 Toren für sich entschied. Damit waren die Issinger die klaren Gruppensieger und qualifizierten sich für die Zwischenrunde.

Bilder: Merkur CUP in Schongau

Bilder: Merkur CUP in Schongau

Haben gut lachen, obwohl sie auf dem undankbaren dritten Platz gelandet sind: Die jungen Kicker vom FC Stoffen. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Erstmals eine Merkur CUP-Vorrunde haben die Erpftinger ausgerichtet. Und deren E-Jugend ist auch weitergekommen. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Die Partien in Erpfting, hier die Gastgeber (blau) gegen Reichling, litten etwas unter dem nasskalten Wetter. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Hatte im Acht-Meter-Schießen um den zweiten Gruppenplatz das Nachsehen gegen Lengenfeld: der FC Hofstetten. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Tabellenerster in seiner Gruppe wurde die Mannschaft vom SV Reichling mit zwei Siegen. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Das dominierende Team des Vorrunden-Turniers in Erpfting war die Mannschaft vom FC Issing. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Der SV Lengenfeld sicherte sich im Acht-Meter-Schießen das Ticket für die Zwischenrunde. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Verloren ihr einziges Gruppenspiel gegen Kinsau 0:1. Weil Ingenried abgesagt hat, ist Schwabbruck trotzdem weiter. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
Das Team des SV Hohenfurch belegte in seiner Gruppen den zweiten Platz und ist somit in der Zwischenrunde. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)
In dieser Szene hat ein junger Kinsauer den Ball und enteilt seinen Gegenspielern aus Schwabbruck. Am Ende hat Kinsau mit 1:0 gewonnen. © Schmid (7)/BSE-pictures (6)

Da die beiden Unterlegenen 3:3-unentschieden gegeneinander spielten, musste das Acht-Meter-Schießen die Entscheidung über den zweiten Platz und die Qualifikation für die Zwischenrunde bringen: Hier hatte Lengenfeld mit 3:2 die Nase vorne.

Ebenfalls mit zwei Siegen (2:1 gegen Erpfting und 2:0 gegen Stoffen) sicherte sich der SV Reichling in der anderen Gruppe verdient den ersten Tabellenplatz samt Weiterkommen. Gleiches hat auch der ausrichtende SV Erpfting geschafft, der das zweite Gruppenspiel mit 3:2 gegen Stoffen gewonnen hat.

Die Probleme mit der Witterung hatten die jungen Kicker beim Merkur CUP-Vorrunden-Turnier in Schongau einen Tag später zumindest nicht. Hart gekämpft wurde in den Partien aber genauso, schließlich wollte jedes Team weiterkommen – außer dem TSV Ingenried: Der hatte wenige Tage vor dem Turnier wegen einer Kommunion abgesagt.

Das hieß für die beiden anderen Mannschaften dieser Gruppe, den SV Kinsau und den TSV Schwabbruck: Sie sind automatisch in der Zwischenrunde. Die Partie ohne Wert gewann dann Kinsau mit 1:0.

In der anderen Gruppe machte der gastgebende TSV Schongau schon im ersten Spiel klar, dass er weiterkommen will: Mit 6:1 gewann das Team gegen den SV Hohenfurch. Mit einem Tor weniger, nämlich mit 5:1, waren sie anschließend gegen den TSV Burggen siegreich.

Ebenfalls torreich war die letzte Partie dieses Merkur CUP-Vorrunden-Turniers: Mit 9:1 schossen die Hohenfurcher ihre Altersgenossen aus Burggen ab – und damit leider auch aus dem Merkur CUP-Turnier.

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