Pentenried als perfekter Turnierausrichter

Pentenried als perfekter Turnierausrichter

Der TSV Pentenried empfing beim Bezirksfinale C des Merkur CUP sieben Gastmannschaften. Beim Qualifikationsturnier für das Finale am kommenden Samstag in Dachau waren die Veranstalter neben einer ordentlichen sportlichen Leistung vor allem mit dem positiven Turnierablauf zufrieden.

Mit dem SC Fürstenfeldbruck, der JFG TaF Glonntal, dem TSV Milbertshofen sowie dem FC Ismaning waren neben diesen vier namhaften Jugend-Teams mit dem TSV Eching, dem FC Hörgersdorf und dem TSV Ebersberg drei weitere E-Jugendmannschaften an der Römerstraße zu Gast. Deshalb investierte die Jugendabteilung des TSV in die Organisation des Kleinfeld-Turniers, das von E.ON Bayern Vertrieb, Ensinger Mineralheilquellen und uhlsport unterstützt wird, viel. „Wir wollten uns vor den besseren Mannschaften gut präsentieren“, so Ernst Papelitzky, Jugendleiter des TSV Pentenried.

Und das ist den Pentenriedern gut gelungen. Vor geschätzten 250 Zuschauern zeigten die Pentenrieder ihre organisatorischen Geschicke. Mütter der Jugendmannschaften halfen am Verkaufsstand und verkauften die selbst gemachten Kuchen. Am Grill wurden die Gäste mit Würsteln versorgt, und Getränke wurden verkauft, die von Ensinger Mineralheilquellen eigens für das Turnier gesponsert wurden. Robert Papelitzky, der Bruder von Ernst Papelitzky, sorgte für die Musik beim Turnier, das fast zur gesamten Zeit unter strahlendem Sonnenschein stattfand.

Das Wetter hatte es am Sonntag gut gemeint mit den Pentenriedern, nachdem im vergangenen Jahr das Kreisfinale beim TSV buchstäblich ins Wasser gefallen war. „Ich habe die ganze Woche Bauchschmerzen wegen dem Wetter gehabt“, sagte Papelitzky. „Aber dieses Mal war das Wetter eine Entschädigung für letztes Jahr, wo es nur geregnet hat.“

Mehr als eine Entschädigung für den Aufwand des TSV war neben der guten sportlichen Turnierleistung auch die tolle Stimmung sowie die finanziellen Einnahmen. „Für so einen kleinen Verein wie uns ist es schön, wenn am Ende etwas hängen bleibt“, sagte Papelitzky, der die Turnierorganisation als „gut gelungen“ bezeichnete.

Belohnt wurden bei dem Turnier, das der SC Fürstenfeldbruck im Finale gegen die JFG TaF Glonntal mit 2:1 (0:1) gewann, alle Mannschaften. Zudem gab es den E.ON Fairnesspreis in Form eines Trikotsatzes für das fairste Team (TSV Eching) sowie einen Preis für die größte Fangemeinde beim Turnier (FC Hörgersdorf). Bei der Siegerehrung fing es dann doch an zu regnen, was der Stimmung der Pentenrieder aber keinen Abbruch tat. „Wir sind total zufrieden, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte unter den rund 400 gestarteten Mannschaften überhaupt unter die letzten 32 gekommen zu sein“, so Papelitzky.

„Wir sind stolz auf unsere Jungs“

Der TSV Pentenried hatte sich mit seiner E-Jugend-Mannschaft erstmalig in der Vereinsgeschichte für ein Bezirksfinale des Merkur CUP qualifiziert. Die Premiere der Pentenrieder verlief vor heimischer Kulisse überraschend positiv. Bereits zu Beginn des Turniers, als der TSV gegen die spielstarke Mannschaft des SC Fürstenfeldbruck antrat, zeigte sich das Potenzial des Teams, als Luca Bernhard das 1:0 erzielte und als wenig später Ferdinand Leitl mit einem Pfostenschuss fast noch eins obendrauf setzte. Erst danach konnte der Favorit aus dem Nachbarlandkreis die Pentenrieder knacken und das Spiel trotz mehrerer guter Chancen des TSV durch zwei Tore drehen. „Wenn man gegen so starke Mannschaften die Chancen nicht reinmacht, dann wird man am Ende halt bestraft“, so Ilhan Uysal, der die Mannschaft zusammen mit Wolfgang Umkehrer trainiert. Für eine Sensation reichte es deshalb nicht. „Am Ende haben sich dann zu viele Fehler eingeschlichen“, so der 38-Jährige.

Viele Fehler hatte das Trainerduo allerdings nicht zu beklagen. Denn ihr Team angelte sich nach einem 0:3 gegen den TSV Milbertshofen im letzten Gruppenspiel noch ein 1:1 gegen den FC Ismaning und wurde Gruppendritter. „Wir sind stolz auf unsere Jungs“, sagte Umkehrer. Auch Jugendleiter Ernst Papelitzky war hocherfreut. „Dass wir nicht Letzter werden, damit hat keiner gerechnet“, so der 42-Jährige. Auch im Spiel um Platz fünf ließen sich die Pentenrieder vom TSV Eching nicht unterkriegen. Nach dem 1:0-Siegtor von Luca Bernhard feierten die Pentenrieder ihren Erfolg gegen die vermeintlich übermächtigen Gegner. „Es hat Spaß gemacht, weil es faire Spiele gab und so gute Mannschaften dabei waren“, sagte Ferdinand Leitl.

Alle Ergebnisse vom Bezirksfinale gibt's hier zum Download.

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