Ohne Gegentor siegten sie beim Kreisfinale des Merkur CUP

Fürstenfeldbrucker Tagblatt - Die Überflieger vom SC Fürstenfeldbruck lassen sich von niemanden stoppen

Merkur CUP Kreisfinale in Eichenau

Die sieben Konkurrenten hatten nicht den Hauch einer Chance: Der SCF sicherte sich im Endspiel der 16. Auflage mit einem 5:0-Sieg über Gastgeber FC Eichenau das Ticket für das Bezirksfinale am kommenden Sonntag in Moosinning qualifiziert. Auch die Mannschaft von Eichenaus Trainer Rüdiger Urban erreichte als Endspielteilnehmer das Bezirksfinale in Gilching. Das kleine Finale entschied der VfL Kaufering mit einem 3:1-Sieg im Siebenmeterschießen gegen den SC Gröbenzell für sich.

Schon vor der ersten Begegnung des von E.ON Bayern Vertrieb, Turnierausrüster uhlsport und Ensinger Mineral-Heilquellen gesponserten E-Jugend-Turniers strahlte Eichenaus Trainer Urban Optimismus aus. „Wir sind in der Meisterschaftsrunde Vizemeister geworden, da habe ich schon gewisse Erwartungen an meine Jungs. Unser Ziel ist die Finalteilnahme.“ An einen Sieg über den Top-Im Endspiel konnte er sein großes Talent Jonas Kalchner wegen einer im Halbfinale erlittenen Verletzung nicht einsetzen. „Für uns galt es daher, sich glimpflich aus der Affäre zu ziehen.“ Das schafften die Gastgeber mit einem glänzend haltenden Tobias Berger. Die torhungrigen Brucker, die in der Vorrunde 22 Mal ins gegnerische Tor trafen, erzielten dennoch durch Niko Wühr, Marcel Kosuch, Tobias Holzleitner und Maxi Braun vor der Pause sowie Kosuch kurz vor Schluss fünf Treffer.

Brucks Trainer Thomas Hartl strahlte nach der überragenden Vorstellung seiner Elf. Jahn Landsberg bekam als erste Mannschaft die spielerische Überlegenheit der Hartl-Jungs zu spüren. Mit 7:0 überfuhren sie den Landkreis-Nachbarn. Genau so erging es dem SC Gröbenzell, der mit zwei Siegen aber ins Halbfinale vorstieß. „Mit dem Top-Favoriten in der Gruppe wussten wir, dass es schwer wird“, sagte Gröbenzells Trainer Johannes Steiner. Der FC Aich hatte bereits nach der Auftakt-Niederlage gegen Gröbenzell alle Chancen verspielt. Doch mit 2:0 über Landsberg konnte seine Elf zumindest einen Sieg in der Vorrunde bejubeln und holte sich nach der 0:8-Schlappe gegen die SCF-Buben mit einem 5:3-Sieg über den SV Adelshofen im Siebenmeterschießen den fünften Platz.

In der Gruppe B nutzten die Eichenauer ihren Heimvorteil. Mit drei Siegen zog die Urban-Elf souverän ins Halbfinale ein. „Damit war unsere Rechnung aufgegangen, auf den Überflieger aus Bruck erst im Finale zu treffen“, meinte der FCE-Trainer. Chancenlos waren dagegen die Außenseiter. Zwei Unentschieden in der Vorrunde reichten dem SV Adelshofen, um dem TSV Geiselbullach den letzten Vorrundenplatz zu zuschanzen.

Wie bestellt, ertönte vom Band über die Stadion-Lautsprecheranlage die Stimme von Nationalspieler Thomas Müller: „Ich denke gern an den Merkur-Cup. Dabei wurde ich entdeckt.“ Auch Eichenaus Bürgermeister Hubert Jung, den Merkur-Organisator Jo Mordhorst als Ehrengast begrüßte, schaute am Vormittag vorbei: „Die nächsten fünf Stunden hat die WM Pause und Eichenau steht bei unserem Fußballnachwuchs im Mittelpunkt.“

Dieter Metzler

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