Der FC Bayern München holt sich den Merkur CUP 2010!

Der Merkur CUP Pokal 2010 - uva press

Okan und Lino – vielleicht sind sie die Bayern-Stars von morgen. Beim großen Merkur CUP Finale am Samstag in Rottach-Egern haben die beiden E-Junioren schon mal gezeigt, was sie drauf haben. Mit Präsident Uli Hoeneß an ihrer Seite und Okan Memetoglous (2) und Lino Tempelmanns Toren haben die kleinen Roten den TSV 1860 im Endspiel mit 3:0 geschlagen und den Merkur CUP zum achten Mal gewonnen. Damit sind sie wieder alleiniger Rekordtitelträger!

In der Gruppenphase hatten die Blauen Vorjahressieger FC Bayern München noch mit 3:0 vom Platz gefegt. Umso größer deshalb die Enttäuschung bei den Löwen. „Insgesamt haben wir ein gutes Turnier gespielt und nur ein Spiel verloren. Leider das falsche“, sagte Trainer Thomas Hahn. Der Nachwuchs von der Säbener Straße feierte die Titelverteidigung ausgelassen: Der Trainer wurde mit Apfelschorle geduscht, vor den Fans wurde die Welle zelebriert.

Trotz strömenden Regens gesellte sich zu den 500 Zuschauer zahlreiche Prominenz: Neben Hoeneß feuerten die Weltmeister Guido Buchwald und Stefan Reuter, 1860-Vizepräsident Franz Maget sowie Skicross-Star Alexandra Grauvogl die Teams von der Seitenlinie an.

Das kleine Finale um Platz drei gewann der SC Fürstenfeldbruck souverän mit 3:0 gegen den FC Ismaning. Im Halbfinale gelang den Bruckern fast die Sensation: Sie zwangen den großen Favoriten 1860 nach torlosen zwanzig Minuten plus sechs Minuten Verlängerung in ein Acht-Meter-Schießen, bei dem Fabian Müske zum tragischen Held wurde. Zunächst zeigte er tolle Paraden, als er dann selbst zum Punkt ging, fehlte ihm das nötige Quäntchen Glück – und die Löwen zogen ins Finale ein.

Wenig Glück hatten auch die kleinen Kicker vom TSV Murnau: In der Vorrunde blieben sie ohne Punkt und Tor. Immerhin: Im Spiel um Platz sieben gelang ihnen ein 2:1-Erfolg gegen den TSV Schäftlarn. Überraschend schied hingegen die SpVgg Unterhaching bereits in der Vorrunde aus. Der fünfte Platz nach einem sicheren 4:0-Sieg gegen den TSV Milbertshofen konnte da nur wenig trösten.

Kommentare