Qualifikationsrunden Gruppe 5 - Allershausen und FC Moosburg schaffen nächste Runde

Qualifikationsrunden Gruppe 5

E-Junioren der Spielvereinigung Mauern verwechseln Anstoßzeit und verbauen sich ein Weiterkommen – Oberhummel ein guter Gastgeber

Am Ende waren’s nur noch drei. Weil Mauern das Turnier verpasste, machten der TSV Allershausen, der SC Oberhummel und der FC Moosburg (von oben) das Turnier unter sich aus, wobei die Ampertaler und der Nachwuchs des Fusionsvereins aus der Dreirosenstadt die nächste Runde schafften. Foto: Gleixner

Oberhummel – Die Favoriten setzten sich in der Gruppe 5 in Runde 1 des Merkur Cups 2009 durch. Bei dem vom Münchner Merkur zusammen mit dem Bayerischen Fußballverband organisierten und durch die Sponsoren E.ON Bayern Vertrieb, uhlsport und Ensinger Mineral-Heilquellen unterstütztem Turnier siegte am Sonntagvormittag in Oberhummel der TSV Allershausen vor dem FC Moosburg. Gastgeber SC Oberhummel bedauerten es, dass die SpVgg Mauern nicht angetreten war. In Mauern hatte man irrtümlicherweise angenommen, die Spiele beginnen erst um 14 Uhr.„Schade! Mit Mauern hätten wir zumindest einen Gegner gehabt, gegen den wir vielleicht eine Siegchance gehabt hätten“, war für Oberhummels Trainer Ernst Huber völlig klar, dass der TSV Allershausen und der FC Moosburg die Favoritenrolle inne hatten. Diese beiden Teams trafen im Auftaktspiel aufeinander.In der attraktiven und sehr flotten Partie dominierten zunächst einmal die beiden Abwehrreihen, die den Stürmer kaum Entfaltungsmöglichkeiten ließen. Allershausen war zwar optisch überlegen, der entscheidende Pass in die Sturmmitte blieb jedoch aus. Moosburg verlegte sich aufs Kontern.Nach der Pause verschärfte der FCM das Tempo. Ludwig Plank hatte das 1:0 auf dem Schlappen, aber Christopher Trautmann im Kasten des TSV Allershausen parierte prächtig. Im Gegenzug dann das „goldene“ Tor, das nicht nur über dieses Spiel, sondern letztlich auch über den Turniersieg entschied. Jasko Hamzagic reagierte in einem Gewühl im Moosburger Strafraum am schnellsten und donnerte den Ball zum 1:0 unter die Latte.Die Moosburger ließen die Köpfe nicht hängen, kämpften verbissen weiter, aber für Zählbares reichte es nicht mehr. Die Allershausener Buben brachten die Partie routiniert zu Ende. „Auch wenn wir vielleicht nicht ganz so gut gespielt haben wie zuletzt in der Punkterunde, bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden“, kommentierte TSV-Coach Mathias Pfefferkorn die Partie. Die beiden Moosburger Trainer, Roman Brezina und Jürgen Bächler, waren nach der Niederlage keineswegs enttäuscht: „Das war schon unser drittes Spiel in dieser Woche. Unsere Mannschaft hat gut kombiniert und sehr gut mitgehalten.“Nur nicht untergehen, lautete die Devise von Oberhummels Trainer Ernst Huber vor den beiden Spielen seines Teams. „Vier unserer Stammspieler haben Kommunion, so dass wir unsere Mannschaft mit Akteuren aus der F-Jugend ergänzen mussten.“ Die Oberhummler schossen in den beiden Spielen zwar kein Tor, aber sie schlugen sich prächtig gegen die haushohen Favoriten, allen voran Keeper Kilian Götz, einer der Kleinsten auf dem Feld.Gegen den FC Moosburg kassierte die tapfere Hummler Truppe in der ersten Halbzeit nur ein Tor. Beim Flachschuss von Manuel Maul war Torwart Kilian Götz ebenso machtlos wie beim 2:0 durch Malon Jaschek. Paul Held staubte nach einem Freistoß noch zum 3:0 für die Moosburger ab.Gegen den TSV Allershausen wäre dem SC Oberhummel beinahe eine Überraschung geglückt – zumindest in der Anfangsphase. Die ersten drei klaren Einschussmöglichkeiten verbuchten nämlich die Gastgeber. Florian Huber hätte das 1:0 leicht schießen können. Mit einem verdeckten 20-Meter-Schuss zum 1:0 machte dann Jasko Hamzagic die Hoffnungen des SCO kurz vor der Pause zunichte. Auch wenn Allershausen die Partie klar dominierte, hatten die Gastgeber die eine oder andere Kontermöglichkeit. Niki Hunglinger sorgte mit einem verwandelten Strafstoß Mitte der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. „Trotz der beiden Niederlagen hat’s allen Spaß gemacht“, so SCO-Trainer Ernst Huber.Dem TSV Allershausen ist es nach der Leistung zum Auftakt in Oberhummel dagegen zuzutrauen, dass er mit seiner sehr spielfreudigen und laufstarken Mannschaft im Merkur CUP 2009 recht weit kommt. Peter Spanrad

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