Die Tränen trocknen schnell

Kreisfinale Starnberg

Titelverteidiger TSV Gilching muss sich auf eigener Anlage mit Platz fünf zufrieden geben.

Nicht alle Spieler durften am Sonntag beim Kreisfinale des Merkur CUP jubeln. Doch der Jugendleiter des Ausrichters TSV Gilching-Argelsried, Volker Staude, tröstete jeden Teilnehmer, der es nicht bis zum Bezirksfinale geschafft hatte. „Alle, die es bis zum Kreisfinale geschafft haben, sind für mich Sieger", sagte Staude bei der Preisverteilung.Auch bei seinen vereinseigenen Spielern musste der Jugendleiter so manche Träne trocknen. Der Titelverteidiger musste sich diesmal mit Platz fünf zufrieden geben. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den Gautinger SC kamen die Gilchinger nicht über ein 0:0 hinaus. „Wir waren zwar drückend überlegen, doch nur eine klare herausgespielte Torchance ist halt einfach zu wenig", monierte Staude. Schon in den Spielen gegen Buchhof (0:1) und Söcking (1:0) hatte der TSV mit Toren gegeizt. Im Spiel um Platz fünf gegen den TSV Herrsching zeigten die Argelsrieder beim klaren 4:1-Erfolg aber dann doch, dass sie das Toreschießen nicht verlernt haben. Die am Ende sechsplatzierten Herrschinger hatten trotz toller Aufholjagd beim 3:3 gegen den SC Weßling das Halbfinale genauso knapp verpasst wie die Gilchinger.Enttäuschend war der Auftritt des SV Söcking. Vor allem in der Offensive schwächelte der SVS gewaltig und erzielte in drei Partien kein einziges Tor. „Einige Spieler waren im Urlaub, das hat man gemerkt", sagte SVS-Jugendleiter Christian Dersch. Dennoch wurden die Söckinger nicht Letzter, da der TSV Schondorf nicht antrat. „Sie haben sich in der Uhrzeit getäuscht", berichtete Johannes Jäger, der in der Turnierleitung für den reibungslosen Ablauf des Kreisfinales sorgte.Apropos Turnierleitung: Der TSV Gilching-Argelsried schuf wie schon im vergangenen Jahr als Ausrichter optimale Voraussetzungen für ein gelungenes Turnier. Die überdachte Tribüne spendete Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern an einem heißen Sonntag jede Menge Schatten, und die zwei Rasenplätze waren in bestem Zustand. „Es macht Spaß, hier zu spielen", lobte Dießens Trainer Uwe Freund. toh