Kreisfinale Schongau wird zum großen Fußball-Fest

Kreisfinale in Schongau

Die E-Jugendfußballer des TSV Schongau sind beim Merkur CUP die Kreissieger und haben das Ticket für eines der vier Bezirksfinals gelöst. Mit dabei ist auch der SV Hohenfurch, der beim Kreisfinale in Issing mit dem zweiten Platz angenehm überraschte.

Es ist schon etwas besonderes, beim Merkur CUP für die E-Jugendfußbballer bei einem der 16 Kreisfinals dabei zu sein. Schließlich gehört die Mannschaft schon zu den 128 Teams, die sich bei der „Champions-League" aus einem Kreis von fast 500 Mannschaften für die Runde qualifiziert hat bei Europas größtem Turnier für den Fußball-Nachwuchs. Da ist es schon verständlich, wenn die kleinen Kicker vor dem Anpfiff auch etwas nervös sind. Wie beispielsweise ein junge Fußballer von Vorjahressieger SV Fuchstal, der sich im Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Issing erst einmal in die Hälfte des Gegners verirrte.Die Finalrunde war auf Kreisebene der Highlight. Das machte Horst Mordhorst, Chef der Marketing-Abteilung des Münchner Merkur mit seinen Heimatzeitungen, auch bei der Eröffnung deutlich. „Seit 15 Jahren bietet der Merkur CUP Nachwuchsfußball auf höchstem Niveau", wertete er die Runde und erinnerte an nationale Fußballer von Weltklasse, die auch schon beim Merkur CUP gespielt haben.Mordhorst nannte auch die Sponsoren, die den Nachwuchsfußball fördern. E.ON Bayern Vertrieb, Ensinger Mineral-Heilquellen und Merkur CUP Ausrüster uhlsport stehen dem Veranstalter zur Seite. Ebenso der lokale Sponsor Kreissparkasse.Fußball-Jugendleiter Walter Huppmann von der Gruppe Nord unterstützte Kollege Roland Krammer, noch jung im Amt in der Gruppe West, und klärte über das Reglement auf. Er lobte den Einsatz von Ausrichter FC Issing mit Vorsitzendem Hans-Peter Wagner und seinen vielen Funktionären, die unentwegt im Einsatz waren und dem Kreisfinale die nötige organisatorische Reife gaben.„Wichtig ist, dass es allen viel Spaß macht", so Mordhorst. Die Begeisterung für den Fußball erlebten die Besucher in den Turnierspielen. Vom Eröffnungsmatch bis zum Finale begeisterte der Nachwuchs. Fußball vom Feinsten war geboten, und der Ehrgeiz spielte mit.Geleitet wurden die Spiele von den Schiedsrichtern Monika Ströbele aus Thaining, sowie den einheimischen Markus Schwenk und Joscha Kastenhuber. Weil sich auch schon der Nachwuchs an die Großen des Fußballs anlehnt, gab es beim Kreisfinale sogar eine Coaching-Zone. Der Merkur CUP bereitet schon auf das höhere Niveau vor.Die Siegerehrung nahmen Alexander Schmitz, Vorstandsmitglied bei der Kreissparkasse, und Kreis-Jugendleiter Roland Krammer sowie Horst Mordhorst vom Münchner Merkur vor. „Es freut mich natürlich ganz besonders, dass unsere Schongauer gewonnen haben", ließ sich Schmitz von der Begeisterung mitreißen. „Wir haben hier ein tolles Kreisfinale erlebt und gute Leistungen gesehen." Wohingegen Mordhorst vom organisatorischen Ablauf durch den SV Issing schwärmte. Ein rundum gelungenes Turnier fand mit der Ausgabe der vielen Preise seinen würdigen Abschluss. Favoritensieg – und ein Außenseiter ist dabei „Jetzt wird erst der Zweite fotografiert“, witzelten die Schongauer Kicker, als die Hohenfurcher von den beiden Finalisten vor dem abschließenden Einsatz zum Mannschaftsfoto zuerst aufgerufen wurden. Doch Trainer Stefan Junitsch bremste seine eifrigen Kicker schnell ein. „Das wird jetzt ein ganz anderes Spiel“, rechnete er nach dem 3:0-Sieg seiner Kicker im Vorrundenspiel über die Fußballer von der Schönach mit mehr Gegenwehr.Mächtig dagegen hielten die Hohenfurcher im Finale allemal, sie legten auch den ersten Treffer vor. Doch nach dem Schongauer Ausgleich durch einen Hinterhalt-Treffer zogen die Lechstädter unaufhaltsam davon und setzten sich zurecht mit 5:2 durch.Schongau wurde verdienter Kreissieger und freute sich riesig, doch auch die Hohenfurcher haben ein großes Turnier gespielt. „Natürlich hätten wir die Trikots gerne gewonnen, aber die Schongauer waren besser“, zeigte sich Trainer Edwin Arlt mit der Vorstellung seiner kleinen Fußballer zufrieden. Noch nie sind die beim Merkur CUP für die E-Jugendlichen so weit gekommen. Vor fünf Jahren wurde einmal die zweite Runde erreicht, das war’s bislang aber schon an Erfolgserlebnissen. Jetzt sind die Hohenfurcher beim Bezirksfinale dabei, das ist fürwahr ein steiler Aufstieg.Eine klasse Runde spielten auch die Erpftinger, die um Platz drei einen idealen Vorgeschmack für das Kreisfinale lieferten und gegen Fuchstal schon mit 0:3 hinten lagen. Doch dann startete Erpfting eine bewundernswerte Aufholjagd und setzte sich nach der notwendigen Verlängerung (5:5) mit 4:2 im Achtmeterschießen durch.Etwas enttäuscht war man im Peitinger Lager. Die Mannschaft galt angesichts ihrer starken Leistungen in den ersten beiden Runden als Mitanwärter für den Kreissieg und musste sich nach dem 5:2 gegen Issing mit Platz fünf begnügen. „Die haben ihre Gegner anscheinend zu leicht genommen“, vermutete Schongaus Trainer Junitsch beim Nachbarn. Gegen Hohenfurch unterlag Peiting mit 1:3, gegen Reichling wurde nur 1:1 gespielt, und gegen Schongau mit 1:2 verloren.Um den siebten Platz behauptete sich die E-Jugend des SV Reichling gegen Böbings Kicker mit 3:1. Damit war das Kreisfinale um den Merkur CUP für die E-Jugend gelaufen. Angesichts der Unterstützung durch die Sponsoren E.ON Bayern Vertrieb, Ensinger Mineral-Heilquelle, Merkur CUP Ausrüster uhlsport und Kreissparkasse Schongau mit ihren Zweigstellen bekamen alle Mannschaften Preise von Bällen bis zum kompletten Satz Trikots für den Kreissieger. Auch die Schiedsrichter, sowie die Trainer und Betreuer gingen nicht leer aus.Torhüter Daniel Wimmer vom TSV Peiting bekam noch einen Ball und ein T-Shirt. Er war einziger Leidtragender der Turnierrunde. Der Keeper brach sich beim Einsatz das Schlüsselbein. Die besten Genesungswünsche Aller begleiten den kleinen Fußballer aus der MarktgemeindeDiemtar Friebel