Kreisfinale Ebersberg - Der Tag der kleinen Regisseure

Kreisfinale Ebersberg

Sepp Niedermaier war die Verzweiflung an der Seitenlinie anzumerken. Schnell kombinierten seine Ebersberger Talente, sicherten sich deutlich mehr Spielanteile als der Halbfinalgegner FC Falke Markt Schwaben – und mussten sich doch mit 0:2 geschlagen geben. Es war ein kleiner Teil des dramatischen Kreisfinales des Merkur CUP in Kirchseeon, der vom Münchner Merkur in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußballverband präsentiert und von den Prämiumsponsoren E.ON Bayern Vertrieb, uhlsport (Ausrüster Merkur CUP) und Ensinger Mineral-Heilquellen unterstützt wird.

„Manndeckung" „Enger", „Keinen Ball", versuchte sich Niedermaier an hilfreichen Anweisungen für sein Team. Doch ein Spieler - der wohl beste Akteur des Turniers - markierte den Unterschied zwischen den beiden Halbfinalisten: Markt Schwabens Antonello Cartegniano bescherte mit zwei sehenswerten Soli und Treffern den Ebersbergern das Aus und seinem Team die Teilnahme am Bezirksfinale.Im zweiten Semifinale hingegen herrschten klare Verhältnisse: Souverän mit 3:1 setzte sich der TSV Oberpframmern gegen den gastgebenden ATSV Kirchseeon durch und realisierte damit ebenfalls den Einzug ins Bezirksfinale. „Die Mannschaft hat toll gearbeitet und sich den Erfolg verdient", freute sich dementsprechend Oberpframmerns Trainer Christoph Probst. Doch auch auf Seiten des TSV prägte ein Spieler die Szenerie: Technisch begabt und mit großem Einsatz führte der Kleinste des Teams, Lukas Valbert, die Mannschaft bis ins Finale. „Bei so einem Spieler sieht man einfach gern zu", unterstrich Ebersbergs Coach Niedermaier die Leistung des talentierten Spielmachers.Am Ende eines langen, verregneten Tages lieferten sich schließlich die Jungfalken und die Pframmerner Nachwuchskicker ein intensives Finale, das nach Verlängerung 0:0 endete und im Acht-Meter-Schießen entschieden werden musste. Zum Helden des Endspiels avancierte dabei Oberpframmerns Torhüter Fabian Schlittenbauer, der drei Mal parieren konnte und damit den Sieg für sein Team fest hielt.Kurioses ereignete sich auch in den restlichen Platzierungsspielen: Alle Finalspiele dieses Kreisfinals wurden im Acht-Meter-Schießen entschieden. Versöhnlich endete das Turnier für den TSV Ebersberg, der sich gegen Kirchseeon den dritten Platz sicherte. Hohenlindens starke E-Junioren von Trainer Patrick Riedel, die so unglücklich das Halbfinale verpasst hatten, wurden Fünfter vor dem VfB Forstinning, SC Baldham-Vaterstetten und der BSG Markt Schwaben.Stimmen zum Kreisfinale des Merkur-CUP:

  1. Patrick Riedel (Trainer SV Hohenlinden): „Der fünfte Platz ist für uns ein toller Erfolg. Wir haben ja schon mit dem Einzug ins Kreisfinale unser Ziel erreicht und die Jungs haben tollen Fußball gezeigt.“
  2. Sepp Niedermaier (Trainer TSV Ebersberg): „Ein wenig enttäuscht sind wir schon. Wir haben ein gutes Halbfinale gespielt und kassieren zwei Konter – mehr kam von den Falken eigentlich nicht. Wichtig ist, dass die Jungs Spaß gehabt haben. Und es war wirklich ein tolles Turnier.“
  3. Norbert Wachler (Trainer FC Falke): „Dass die Jungs das Finale erreicht haben, freut mich natürlich riesig. Sie haben tolle Turniere gespielt und sich den Erfolg verdient. Es ist schön, dass wir uns auf dem Bezirksfinale jetzt auf richtig hohem Niveau mit tollen Mannschaften messen können.“
  4. Arndt Valbert (Trainer TSV Oberpframmern): „Das Erreichen des Bezirksfinals ist ein Riesenerfolg für die Mannschaft und der Sieg natürlich die Krönung. Unsere Spieler haben mit so viel Engagement gespielt und gezeigt, was sie können.“
  5. Werner Weber (Veranstalter ATSV Kirchseeon): „Schade, dass es mit dem Wetter nicht ganz geklappt hat. Aber es war ein schönes und faires Turnier und so soll es sein.“

hbe

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