Kreisfinale FFB in Aich

Kreisfinale FFB

Fünf Spiele, fünf Siege und 15:0 Tore – mit dieser makellosen Bilanz setzte sich der SC Fürstenfeldbruck beim Kreisfinale des Merkur CUP in Aich durch. Das Endspiel gewannen die Brucker mit 2:0 gegen das Überraschungsteam von Jahn Landsberg. Die SCF-Schützlinge von Trainer Benjamin Diehl, bei denen Nick Rainauer und Jonas Trinl trafen, widmeten diesen Sieg ihrem Mannschaftskameraden Lush Uka. Dessen Vater war am Freitag verstorben.

Aus diesem Grund fiel der Jubel des SCF bei der Siegerehrung durch Oberbürgermeister Sepp Kellerer nicht überschäumend aus. Dennoch herrschte bei Diehl, der ab 1. August Nachwuchs-Coach beim 1. FC Köln wird, Vorfreude auf die überregionale, ebenfalls von E.ON Bayern Vertrieb gesponsorte Merkur CUP-Runde am kommenden Samstag. Die jeweiligen vier Austragungsorte werden erst am heutigen Montag endgültig festgelegt. Doch egal, wo: „Bis ins Halbfinale möchten wir schon kommen. Das ist auch drin", sagte Diehl, nachdem das Weiterkommen durch ein 3:0 im Halbfinale gegen den FC Puchheim bereits gesichert war.Als krasser Außenseiter beim ebenfalls in die nächste Runde eingezogenen Jahn Landsberg sieht sich dagegen dessen Trainer Arnd Ossenberg. „Das Kreisfinale hatten wir irgendwo erwartet, aber nun wird's natürlich ein ganz besonderes Schmankerl", freute er sich nach dem 4:0 im Halbfinale über den FC Aich. Aichs Gastgeber selbst hatten sich bei dem schwülen Wetter in den Gruppenspielen kräftemäßig zu sehr verausgabt. So groß der Jubel über den dortigen ersten Platz war, so groß war die Enttäuschung, als das Traumfinale gegen den SCF verpasst wurde. Letztendlich chancenlos war im zweiten Halbfinale der FC Puchheim, der wie in Mammendorf gerade noch unter die letzten Vier gerutscht war. Das Halbfinale war mit 3:0 zugunsten der Brucker schnell entschieden.Hans KürzlIn den Gruppenspielen vorzeitig stecken geblieben ist etwas überraschend der SC Gröbenzell, dessen 2:1-Erfolg gegen den späteren Achten SpVgg Wildenroth zu spät kam. Das Halbfinale in Aich verpassten auch Unterpfaffenhofen und Moorenweis. Doch als Verlierer brauchte sich beim MerkurCup-Kreisfinale ohnehin keiner zu fühlen. Chef-Organisator Jo Mordhorst drückte dies bei der Siegerehrung so aus: „Es gibt einen Sieger und sieben gute Platzierte."

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