Bezirksfinale A - ESV Penzberg scheitert erst im Halbfinale

Bezirksfinale in Oberhausen

Dem ESV Penzberg wäre beinahe die Sensation gelungen. Im Halbfinale des Turniers in Taufkirchen scheiterten die Penzberger erst im Halbfinale. Die Buben des BSC Oberhausen schlugen sich vor heimischer Kulisse wacker und wurden ehrenvoller Achter.

Auch wenn sich seine Burschen das Halbfinal-Aus beim Bezirksfinale B des Merkur CUP, unterstützt von seinen Premiumsponsoren E.ON Bayern Vertrieb, Ausrüster uhlsport und Ensinger Minal-Heilquellen, in Taufkirchen gegen den SV Bad Heilbrunn sehr zu Herzen genommen hatten, war für ESV-Trainer Arthur Schenk die Welt in ordnung. Im Spiel um Rang drei besiegten die den TSV Wolfratshausen mit 3:0 und sorgten damit für einen würdigen Abschluss. „Dieser dritte Platz ist das Nonplusultra“, zog Schenk ein überaus positives Fazit. Die 0:2-Niederlage gegen Bad Heilbrunn, mit der der Traum vom großen Finale beendet war, nahm der ESV-Coach sportlich fair hin: „Die Heilbrunner waren uns körperlich und spielerisch überlegen.“ Den Turniersieg holte sich erwartungsgemäß der FC Bayern München, der die Heilbrunner im Finale mit 4:0 besiegte.Dem Nachwuchs des Rekordmeisters waren die Penzberger im Halbfinale erfolgreich aus dem Weg gegangen. Wie die Bayern beendete auch der ESV seine Vorrundengruppe als Erster. Alle drei Partien beendeten die Schenk-Schützlinge siegreich, wenn auch nur sehr knapp. Gegen Unterammergau und Wolfratshausen gab’s ein 1:0, beim 3:2 gegen Hohenfurch sicherten sie sich obendrein den Zusatzpunkt für drei und mehr erzielte Treffer pro Partie. Das Penzberger Erfolgsrezept: „Wir haben zwar keinen überragenden Spieler, wir treten mannschaftlich aber sehr geschlossen auf“, so Schenk.Zufrieden war auch Oberhausen Trainer Andreas Ende, auch wenn sich seine Mannschaft – sie bestand ausschließlich aus Akteuren des jüngeren Jahrgangs – am Ende mit dem achten und letzten Platz begnügen musste. „Der körperliche Unterschied war einfach zu groß“, befand Ende.Schon der Start war wenig verheißungsvoll: Gegen den TSV Murnau gab es eine 0:6-Packung. „Da haben alle noch total gepennt.“ Nach einer weiteren Niederlage gegen Schongau (0:3) boten die BSC-Buben gegen TuS Geretsried ihre wohl beste Leistung in diesem Bezirksfinale. Sie mussten sich dem späteren Zweiten (die Geretsrieder unterlagen der mit Abstand besten Mannschaft an diesem tag, dem SV Germering, mit 0:3) lediglich mit 1:2 geschlagen geben. Kurz vor Schluss hatte der BSC sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Zwar blieb den Gastgebern auch im Spiel um Platz sieben gegen den SV Bad Tölz ein Erfolgserlebnis versagt (1:3 nach 1:0-Führung), die Laune ließen sich Spieler und Trainer dadurch nicht verderben. „Es ist schon ein totaler Erfolg, dass wir überhaupt so weit gekommen sind“, so Ende. Am Ende habe einfach „der letzte Kick an Cleverness gefehlt“.Erfreut war Ende über den regen Zuschauerzuspruch: „Schön, dass so viele Oberhausener da waren.“ Perfekt war auch die Organsiation durch den BSC: „Da haben alle an einem Strang gezogen und haben fleißig mitgeholfen“, lobte Ende.Stefan Schnürer

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