Bezirksfinale B - Die junge Bayern-Offensive war in Taufkirchen nicht zu stoppen

Bezirksfinale A in Taufkirchen

Beim Merkur CUP-Bezirksfinale wurden die E-Junioren ihrer Favoritenrolle gerecht und dribbelten sich zum Turniersieg. Der Gastgeber SV-DJK-Taufkirchen schaffte es dagegen nicht über die Gruppenphase hinaus beim Merkur CUP, den unsere Zeitung zusammen mit dem Bayerischzen Fußballverband oroganisiert, unterstützt von den Premiumsponsoren E.ON Bayern Vertrieb, Ensinger Mineralheilquellen und uhlsport als offiziellem Turnier-Ausrüster.

Kein Trainer stand beim Merkur CUP-Bezirksfinale in Taufkirchen so ruhig am Spielfeldrand wie Andreas Wölkhammer. Für den Jugendtrainer vom FC Bayern München gab es auch keinen Grund zum Eingreifen. Ohne ein einziges Gegentor zu kassieren, dribbelten sich die E-Junioren zum Turniersieg. Nicht ganz so glücklich lief es für den SV-DJK Taufkirchen. Die Gastgeber verpassten den Einzug ins Halbfinale nach einem Sieg und zwei Niederlagen in der Gruppenphase. „Es wäre mehr drin gewesen", meinte Jugendtrainer Helmut Skodic, der trotzdem von einem „schönen Saisonabschluss" sprach, auch wenn den Taufkirchnern am Ende nur die Zuschauerrolle blieb.Auf dem Taufkirchner Sportgelände sorgte vor allem die Offensive der Bayern für Wirbel und spielte die Gegner immer wieder schwindlig. Nach den drei Gruppenspielen hatten die jungen Bayern bereits zwölf Mal getroffen, vier weitere Tore folgten im Halbfinale gegen den TSV Wolfratshausen. Im zweiten Halbfinale war der SV Bad Heilbrunn mit 2:0 gegen den ESV Penzberg erfolgreich. Die Heilbrunner Junioren setzten im Endspiel vor allem auf Konter. Aber gegen die geballte Offensivkraft der Bayern fanden auch sie kein Mittel. Mit einem 4:0-Erfolg dribbelten sich die Junioren des FC Bayern München zum Turniersieg. Trotz der Niederlage dürfen sich auch die Heilbrunner über den Einzug ins große Merkur CUP-Finale am kommenden Samstag in Freising freuen. Dem fiebert auch FCB-Trainer Wölkhammer entgegen. Denn ganz so entspannt wie in Taufkirchen, da ist er sich sicher, wird es im Kampf um den silbernen Pokal nicht zugehen. Aus dem Ziel der jungen Bayern macht er dabei kein Geheimnis: „Wir wollen den Merkur CUP in diesem Jahr gewinnen." Das haben sich die Bayern fest vorgenommen, nachdem sie letztes Jahr der SpVgg Unterhaching mit 3:1 unterlegen waren. Zweifel an einem Erfolg hat Wölkhammer nicht: „Auf uns warten sehr starke Teams, aber wir sind stärker."Florian Unger

Kommentare