Hungrig nach Grillfleisch und Toren

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Der Torhüter im Mittelpunkt: Huglfings Schlussmann konnte die 1:5-Niederlage gegen Eglfing (grüne Trikots) aber auch nicht verhindern.

Zum zweiten Mal in Folge richtete der TSV Iffeldorf die Vorrunde im Merkur CUP aus. Die mitunter recht kühlen Temperaturen wirkten sich nicht negativ auf die Spielfreude und den Torhunger der jungen Kicker aus. In insgesamt 35 Partien fielen 147 Treffer. Das entspricht einem Schnitt von über vier Toren pro Spiel.

Den ein oder anderen Zuschauer überkam schon ein Frösteln, als die Sonne mal wieder hinter den Wolken verschwand und ein kalter Wind über den alten Sportplatz des TSV Iffeldorf an der Maffeistraße blies. „Für die Fußballer war es aber ein angenehmes Wetter“, berichtete Oliver Groß, Fußball-Jugendleiter der Iffeldorfer, mit Verweis auf das Vorrundenturnier im vergangenen Jahr an gleicher Stelle: „Da war es fast zu heiß.“ Aufgrund der Erfahrungen beim Vorrundenturnier 2018 hatten die Veranstalter mehrere Pavillons aufgebaut, die die jugendlichen Kicker vor der Sonne schützen sollten. Die wurden von dem teilweise heftigen Wind jedoch davongeweht und zerstört.

Die Pavillons waren allerdings die einzigen, die in Iffeldorf zu Schaden kamen. Die Buben und Mädchen aus den insgesamt 19 Mannschaften waren zwar mit Feuereifer und großem Einsatz bei der Sache, Blessuren blieben aber aus, da alles im sportlichen-fairen Rahmen ablief, wie Groß berichtete. Der Sanitäter, der vor Ort war, „hat einen sehr ruhigen Nachmittag gehabt“, so Groß. Zwei Blasenpflaster musste er verteilen, das war’s dann aber auch schon.

Lief dem Gegner nur selten hinterher: Die SG Wielenbach/Pähl (weiß, hier gegen den FC Penzberg) gewann alle Partien ohne Gegentor.

Um eventuelle Reibereien bereits im Keim ersticken zu können, hatten die Iffeldorfer für das Vorrundenturnier des Merkur CUP im Verbreitungsgebiet von „Weilheimer Tagblatt“ und „Penzberger Merkur“ drei lizenzierte Schiedsrichter angefordert, die alle Spiele in souveräner Manier über die Bühne brachten. Ein großes Lob hatte Groß für seine etwa 50 freiwilligen Helfer parat, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Der Verein hatte extra ein Zelt aufgebaut, in dem Kaffee und Kuchen verkauft wurde. Auf zwei Grills wurden Fleischspezialitäten zubereitet. Zuschauer wie Spieler und Betreuer hatten einen enormen Hunger mitgebracht. Beim Bäcker mussten die Veranstalter Semmeln nachordern, am Ende hatten sie über 400 Stück verkauft. Auch die über 20 selbst gemachten Kuchen waren allesamt weg. Was die Organisation betraf, war dieses Vorrundenturnier rundherum ein Erfolg. „Beim Abbauen hatten alle Helfer ein Strahlen im Gesicht“, so Groß.

Unaufhaltsam: Der SV Raisting (in roten Trikots, hier gegen den SV Bernried) gewann alle vier Gruppenspiele. fotos: gronau

Auch was das Sportliche betraf, war in Iffeldorf einiges geboten. Nach 36 Partien, aufgeteilt in vier Gruppen, waren insgesamt 147 Tore gefallen. Allein 22 gingen dabei auf das Konto der SG Wielenbach/Pähl. Der Kreisfinalsieger des vergangenen Jahres machte nachdrücklich deutlich, dass er auch beim Merkur CUP 2019 einer der Favoriten auf die Teilnahme am Bezirksfinale ist. Für diesen Wettbewerb qualifizieren sich die beiden Kreisfinalisten. Im vergangenen Jahr war dies neben der SG Wielenbach/Pähl auch der TSV Weilheim. Der Nachwuchs aus der Kreisstadt musste sich diesmal aber mit dem vierten Platz in seiner Gruppe begnügen. Das Kreisfinale findet daher diesmal ohne die TSV-Kicker statt. Neben den Wielenbachern schafften mit dem ESV Penzberg, dem FC Seeshaupt und Gastgeber TSV Iffeldorf drei weitere Mannschaften den Sprung ins Kreisfinale, die auch schon 2018 dabei waren. Darüber hinaus schafften die SG Eberfing/Söchering, der ASV Antdorf, der SV Raisting und der FC Penzberg die Qualifikation für die Runde der besten Acht, die am Samstag, 18. Mai, ausgetragen wird (Ort steht noch nicht fest). Der Pechvogel in Iffeldorf war der SV Unterhausen. Der besiegte in seiner Gruppe zwar den späteren Sieger, die SG Eberfing/Söchering mit 2:1, am Ende aber fehlte ein einziger Punkt zum Weiterkommen. Hinter der SG Eberfing/Söchering und dem ASV Antdorf (je 12 Punkte) mussten sich die Unterhausener (11) mit dem dritten Platz begnügen. In souveräner Manier marschierte auch der SV Raisting in der Gruppe B durch das Turnier. Der SVR gewann alle vier Partien.

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