Favoritensiege und ein paar Überraschungen

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Freude hier, Enttäuschung da: Die Raistinger bejubeln ihren 1:0-Sieg gegen sichtlich geknickte Pollinger.

TSV Peißenberg und TSV Weilheim in souveräner Manier weiter – SpVgg Maxkron erstmals fürs Kreisfinale qualifiziert

Eigentlich hätte die Vorrunde des Merkur CUP für das Verbreitungsgebiet von „Weilheimer Tagblatt“ und „Penzberger Merkur“ schon eine Woche früher ausgetragen werden sollen, doch spielte das Wetter nicht mit. Die überraschende Rückkehr des Winters mit Schnee und Eiseskälte hatte den Sportplatz des SV Bernried unbespielbar gemacht. Im zweiten Anlauf klappte es dann aber. Die Vorrunde ging am vergangenen Samstag bei hervorragenden Bedingungen über die Bühne.

Nicht zu stoppen: Die Weilheimer Buben (in blauen Trikots, hier gegen den FC Seeshaupt) qualifizierten sich souverän für das Kreisfinale.

Der Merkur CUP ist das weltweit größte Turnier für E-Junioren-Fußballer und findet heuer zum 23. Mal statt. Veranstalter sind der „Münchner Merkur“ und seine Heimatausgaben, für die Ausrichtung ist der Bayerische Fußball-Verband (BFV) zuständig. Unterstützt wird der „Münchner Merkur“ als Veranstalter von mehreren Sponsoren: E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral-Heilquellen und Macron. Sie sorgen dafür, dass sich die Teilnahme für die Vereine nicht nur in sportlicher Hinsicht lohnt. Denn es gibt für die Klubs zahlreiche Preise wie T-Shirts, Bälle und Eintrittskarten zu Bundesliga-Spielen.

Bei zum Teil strahlendem Sonnenschein lösten vor allem die favorisierten Teams die Fahrkarte für das Kreisfinale, das bereits am kommenden Samstag, 13. Mai, beim SV Wielenbach ausgetragen wird. Es gab aber auch die eine oder andere Überraschung in den vier Gruppen. Zu letzteren gehörte der ASV Antdorf, der am Nachmittag in der Gruppe C den zweiten Rang belegte und damit in die nächste Runde einzog. Die Antdorfer kamen als letztes Team auf dem Sportgelände in Bernried an und hatten so nur kurze Zeit, sich aufzuwärmen. Mit einem Glückstreffer in letzter Minute gegen den FC Seeshaupt erkämpften sie sich dann im ersten Spiel ein 1:1-Unentschieden, das sie offensichtlich so beflügelte, dass sie hinter dem TSV Weilheim, der die Gruppe dominierte und in souveräner Manier vier Siege einfuhr, auf Platz zwei landeten. Dem FC Seeshaupt als Dritter sowie den dahinter platzierten Mannschaften der SG Söchering/Eberfing und des SV Wessobrunn, dem kein Treffer und Punkt gelang, blieb so nur das Nachsehen.

Spiel gewonnen, Kreisfinale erreicht: Der Huglfinger Nachwuchs (in gelben Trikots) bezwang Oberhausen mit 2:0 und zog deswegen in die nächste Runde ein.

Freuen durfte sich auch die SpVgg Maxkron, die in der sehr ausgeglichen Gruppe D hinter dem SV Wielenbach Position zwei belegte und sich erstmals für ein Kreisfinale qualifizierte. Im letzten Gruppenspiel bezwangen die Maxkroner Buben den zu diesem Zeitpunkt noch vor ihnen platzierten SV Unterhausen mit 1:0. Für den ASV Habach reichte es dagegen knapp nicht. Der ASV Eglfing musste sich in dieser Gruppe mit Rang fünf begnügen. Immerhin holten die Eglfinger im letzten Spiel gegen Gruppensieger Wielenbach ein 1:1.

Überaus spannend ging es am Vormittag auch in der Gruppe A zu. Hinter dem TSV Iffeldorf, der sich mit zehn Punkten ungefährdet den ersten Platz sicherte, hatten zwei Teams jeweils vier Zähler auf dem Konto. Da der BSC Oberhausen dem Nachbarn vom SC Huglfing im direkten Duell mit 0:2 unterlegen war, musste er sich in der Abschlusstabelle mit dem undankbaren dritten Rang begnügen. Der Huglfinger Nachwuchs belegte somit Platz zwei und sicherte sich den Platz im Kreisfinale. Zunächst hatte es Verwirrung gegeben, ob Huglfing oder Oberhausen weitergekommen war. Der Grund war ein falsch übermitteltes Ergebnis an den Spielleiter.

Auch in Gruppe B gab es hinter dem überlegenen TSV Peißenberg, der viermal deutlich siegte und so 14 Punkte einheimste, ein enges Rennes um den zweiten Platz. Letztlich hatte der Nachwuchs des SV Raisting knapp die Nase vor dem ESV Penzberg vorn. Rang vier ging an den SV Polling. Mit dem letzten Platz musste sich der FC Penzberg begnügen, der ohne Punkte und Tore blieb. Ein sehr gut organisiertes Turnier – diese Aussage war hinterher von allen Trainern zu hören. Die Gastgeber hatten sich auch ordentlich ins Zeug gelegt. Etwa 15 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Mehr Fotos von der Vorrunde in Bernried sehen Sie unter weilheimer-tagblatt.de.

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