Moosinning träumt vom Finale dahoam

Eine Hitzeschlacht erwartet die E-Juniorinnen des FC Lengdorf und des FC Moosinning in der zweiten Runde des Merkur CUP, die heute in Schwabhausen steigt. Die Gelb-Schwarzen wollen das große Finale dahoam erreichen.

Eine Woche, bevor die Buben um den Einzug ins große Finale um den Merkur CUP kämpfen, sind am heutigen Samstag die Mädchen dran. In der zweiten Runde, die ab 13.45 Uhr in Schwabhausen (Kreis Dachau) ausgetragen wird, gehen die U 11-Juniorinnen des FC Moosinning und des FC Lengdorf als Landkreisvertreter an den Start.

Dabei treffen sie in der Gruppe vier neben dem FC Fasanerie-München und dem FC Ottobrunn im direkten Duell aufeinander. Bereits in der regulären Saison sind sich beide Teams gegenüber gestanden, jeweils mit dem besseren Ende für die Moosinningerinnen, die am Ende sogar die Meisterschaft feierten.

„Das hat aber nichts zu bedeuten. Im Merkur CUP spielt man nur zweimal zehn Minuten. Da kann man ganz schnell einen Konter kassieren“, sagt Moosinnings Trainer Maximilian Kaifel.

Bewaffnet mit Wasserpistolen

Sein Wunsch ist das Weiterkommen, da der FC Moosinning am Samstag, 8. Juli, die Endrunde ausrichten wird. „Das wäre das i-Tüpfelchen auf einer sehr erfolgreichen Saison. Da ist es auch egal, ob wir als Erster oder Zweiter weiterkommen.“

Die Konkurrenz schätzt er stark ein. Der FC Ottobrunn sei zwar eine Unbekannte, doch gerade vor Lengdorf und dem Meister der anderen Mädchen-Liga, dem FC Fasanerie-München, hat er Resepekt. „Das größte Problem ist aber wohl die Sonne. Bei angesagten 30 Grad in der Mittagshitze wird es ein Kräftemessen.“ Daher ist er schon mal froh, dass er mit dem kompletten Kader rechnen kann. „Hoffentlich bleiben wir von kurzfristigen Ausfällen verschont“, sagt Kaifel.

Ebenfalls mit dem kompletten Kader reist der FC Lengdorf an. Das sei angesichts der angesagten Temperaturen auch nötig. „Wir wollen so viel wie möglich wechseln, damit niemand zu lange in der Sonne ist“, sagt Trainerin Venja Quast, deren Trainerteam sich noch was hat einfallen lassen: „Wir haben vergangenes Jahr Wasserpistolen mitgenommen, damit sich die Spielerinnen zwischen den Partien erfrischen können. Das werden wir wohl diesmal wieder so handhaben.“

Sportlich will man selbstverständlich auch was reißen. „Wir haben großen Ehrgeiz. Es wird zwar schwierig, weil die Konkurrenz sehr stark ist. Der Finaleinzug wäre aber schon ein Wahnsinn“, sagt Quast. Egal, wie es am Ende ausgeht, für die Trainerin ist eines noch viel wichtiger: „Die Mädels sollen Spaß haben und versuchen, so gut es geht, Fußball zu spielen.“

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