Speiseeis zur Kühlung

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Souveräne Gruppensieger: Die Mädchen des Rekordsiegers FFC Wacker München schossen im Schnitt fünf Tore.

Trotz Temperaturen von bis zu 38 Grad gaben die teilnehmenden Mannschaften alles, um eines der acht Tickets für das Finale in Unterhaching zu lösen.

Auf die zu erwartende enorme Hitze war die SpVgg Markt Schwabener Au allerdings bestens vorbereitet. Zehn zusätzliche Wassereimer hatte man aufgrund der extremen Bedingungen im Vorfeld geordert, zudem wurde das Getränkeangebot kurzfristig nochmal aufgestockt. „Wir haben eigentlich so gut wie alles verkauft“, berichtete Ulf Schulmeyer, Geschäftsführer des Gastgebers.

Aufgrund des Flüssigkeitsverlustes waren die zwei zusätzlichen Trinkpausen pro Begegnung notwendig, auch wenn sich dadurch eine Abweichung des Zeitplans nicht verhindern ließ. Die teilnehmenden Mannschaften am Nachmittagsturnier waren so erst einmal gezwungen zu warten. „Es war schon ein bisschen blöd, dass das Turnier eine dreiviertel Stunde später losgegangen ist“, erklärte beispielsweise Jakob Tauber, Trainer des FC Langengeisling, „jetzt stehst du schon ewig da und musst schauen, dass du dich irgendwie abkühlst.“

Appell an die Fairness: Lana Lindenthaler (Mitte) liest aus dem Buch der Werte. Ihr assistieren ihre Penzberger Teamkameradinnen Sophie Herlan (l.) und Shila Brendgen (r.).

Im Laufe des Tages machten die Teams von unterschiedlichsten Strategien Gebrauch, um der Hitze entgegenzuwirken. Die Mädchen des FC Moosinning und des FC Fasanerie-Nord sprühten sich bei jeder Gelegenheit Wasser ins Gesicht, die Eimer am Spielfeldrand waren in Dauerbenutzung. Unter kleine Sonnenschirme passten schnell mal zwölfköpfige Teams und fast jede Akteurin lief mit schützender Kopfbedeckung auf.

Während auf der Tribüne der ein oder andere Zuschauer sein Unverständnis über eine Austragung bei diesen Temperaturen ausdrückte, fühlten sich die Spielerinnen zum Teil gar nicht so unwohl. „Es ging eigentlich, weil hier überall Wassereimer standen“, sagte Tonia Voß, Flügelspielerin der SpVgg Markt Schwabener Au. Spielführerin Luisa Bauer schloss sich der Aussage ihrer Mannschaftskameradin an: „Es war schon warm, aber es war ja alle fünf Minuten Pause.“

Tatsächlich verlief das Turnier trotz dieser Umstände ohne größere Zwischenfälle. Lediglich eine Spielerin des TSV Grasbrunn-Neukeferloh musste kurzzeitig betreut werden. Die U11-Mädchen aus Langengeisling durfte sich dann noch über eine besondere Abkühlung freuen. Trainer Jakob Tauber hatte für jeden seiner Schützlinge ein Speiseeis besorgt.

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