Serientäter schlägt wieder zu

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Da ist die Fahrkarte zum Finale: Die Mädchen der SG Penzberg (mit Trainer Arthur Schenk) schafften souverän die Qualifikation fürs Endturnier in Unterhaching. foto: Huber-haag

Sie haben etwas geschafft, was außerdem nur dem Rekordgewinner FFC Wacker München gelungen ist: Zum vierten Mal in Folge erreichte die SG ESV Penzberg das Finale des Merkur CUP bei den Mädchen.

Bei grenzwertigen Temperaturen in Markt Schwaben erreichte das Team von Trainer Arthur Schenk den zweiten Platz in seiner Gruppe. Der reichte aus, um sich für das große Finale am Samstag, 20. Juli, im Sportpark Unterhaching zu qualifizieren.

Die Spielgemeinschaft machte keinen Hehl daraus, dass man nach Markt Schwaben gekommen war, um den Einzug in dieses Finale zu realisieren. „Weiterkommen ist für uns das Ziel“, machte Arthur Schenk vor Turnierbeginn deutlich. Der SG-Trainer bemühte sich aber auch darum, seine Schützlinge nicht zu sehr unter Druck zu setzen: „Wenn es was wird, ist’s schön. Wenn nicht, dann geht die Welt auch nicht unter“, sagte er.

Seine Mädels zeigten jedoch recht schnell, dass dieses anspruchsvolle Ziel durchaus realistisch war. Mit 7:1 fegten die Penzbergerinnen erst den 1. SC Gröbenzell vom Platz, beim 9:0-Erfolg gegen den TSV München-Solln kratzte die Spielgemeinschaft sogar an der Zweistelligkeit. Erst gegen die SG Röhrmoos/Schwabhausen kam das Penzberger Team zunehmend ins Straucheln. „Ich habe den Mädchen gesagt, dass es ein ganz anderes Spiel wird, wie sie es sonst kennen“, so Schenk, der um die Spielstärke des Gegners wusste. Möglicherweise habe seinen Spielerinnen etwas die Erfahrung gefehlt. Gegen den Gruppensieger unterlag seine Mannschaft nach kurzer Aufholjagd deutlich mit 3:7. „Es ist genau das eingetroffen, was ich erwartet habe“, bilanzierte der Trainer nach dem Turnier. Er habe bereits vermutet, „dass diese beiden Mannschaften vorn stehen.“ Die Niederlage zum Ende wollte Arthur Schenk nicht zu hoch bewerten: „Man sollte sich nicht an diesem einen Spiel aufhängen“, sagte der Coach. Vielmehr sei er „insgesamt zufrieden“ mit dem Auftritt. Das Minimalziel „Finale“ ist schließlich wieder einmal problemlos erreicht worden – zum vierten Mal in Folge.

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