Landkreis-Teams scheitern

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Abgeblockt: Langengeislings Spielführerin Magdalena Daimer (r.) im Zweikampf mit der Milbertshofenerin Delal Secilmis.

Das Merkur- CUP-Finale der Mädchen am 20. Juli findet ohne ein Team aus dem Landkreis Erding statt.

Der FC Moosinning und der FC Langengeisling schafften es trotz zum Teil guter Leistungen nicht, sich für die Endrunde zu qualifizieren.

Beide Mannschaften traten die Reise zum Bezirksfinale nach Markt Schwaben nicht mit großen Ambitionen an. „Wir wussten, dass wir in eine sehr starke Gruppe geraten sind“, wusste FCM-Coach Matthias Geiger das Ausscheiden richtig einzuordnen, „von daher haben wir einfach gehofft, dass wir gut mithalten“.

Dass man es zu Beginn ausgerechnet mit dem favorisierten FFC Wacker München zu tun bekam, machte die Aufgabe nicht gerade leichter. Die Moosinninger Mädels kämpften zwar und nahmen die Zweikämpfe an, das sollte jedoch nicht reichen, um den spielstarken Kontrahenten in den Griff zu bekommen, und so stand am Ende eine glatte 0:4-Niederlage. Etwas weniger konzentriert ging man im Anschluss die Partie gegen den Gastgeber an, bei der man sich der SpVgg Markt Schwabener Au mit 0:6 Toren geschlagen geben musste. Erst im letzten Spiel sollte es dann auch mit einem Tor und einem Punktgewinn klappen. Gegen den FC Stern führte Moosinning mit zwei Toren, musste sich aber letztlich mit einem 2:2 und dem vierten Platz in der Gruppe zufriedengeben.

Auch der FC Langengeisling schürte bereits im Vorfeld keine großen Hoffnungen auf ein Weiterkommen. „Das, was wir erreichen, das schaffen wir“, so FCL-Coach Jakob Tauber zur Zielsetzung. Er war aber erst einmal aus einem anderen Grund sauer. Die teilnehmenden Mannschaften am Nachmittagsturnier waren aufgrund der vielen Trinkpausen bei den Vormittagsspielen erst einmal gezwungen, zu warten. „Es war schon ein bisschen blöd, dass das Turnier eine Dreiviertelstunde später losgegangen ist“, sagte Tauber. „Jetzt stehst du schon ewig da und musst schauen, dass du dich irgendwie abkühlst.“

Mit nur einer Wechseloption angereist, verloren die Geislingerinnen dann zum Auftakt gegen den späteren Gruppensieger TSV München-Milbertshofen 0:1. Eine knappe Niederlage gegen einen guten Gegner, die laut Tauber aber vermeidbar gewesen wäre: „Im ersten Spiel war ich etwas enttäuscht von meiner Mannschaft“, führte er aus, „weil sie einfach nicht heiß darauf waren, dass man weiterkommt oder gewinnt“. In der Folge fand Tauber wohl die richtigen Worte. Denn so stimmte dann auch die Einstellung beim FCL. Gegen den SC Baldham-Vaterstetten gewannen die Geislingerinnen 2:0, dem TSV Grasbrunn musste man sich zum Abschluss aber dann 1:2 geschlagen geben. Am Ende schloss der FCL eine starke Gruppe auf einem respektablen dritten Platz ab. Zur Belohnung gab es dann von Coach Tauber reichlich Speiseeis für seine Schützlinge, damit sich diese am Ende auch noch von innen abkühlen konnten.

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