Nur Markt Schwaben kommt weiter

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Sie stehen in der nächsten Runde: Markt Schwabens E-Juniorinnen mit (hinten, v.l.) Vera Funk, Lorena Beer, Theresa Müller, Liara Görlach, Sophie Zeyerman, Katharina Widmann sowie (vorne, v.l.) Ramona Wittmann, Leoni Russ, Chiara Schamper und Luise Avutan.

Überraschung in der Vorrunde des Merkur CUP der Mädchen: Die E-Juniorinnen der SpVgg Markt Schwabener Au qualifizierten sich als einziges Landkreisteam für die zweite Runde.

Die wird am 24. Juni in Schwabhausen stattfinden und für die Markt Schwabenerinnen zur Mammutaufgabe. Schließlich sind sie mit dem TSV Milbertshofen, der SpVgg Höhenkirchen und dem FFC Wacker München in einer Gruppe. Letzterer hat seit vier Jahren – also seit dem ersten CUP für Juniorinnen – immer die Nase vorne und ging jeweils als großer Gewinner aus den Turnieren. Die SpVgg Höhenkirchen ist eines der drei stärksten Teams in der Liga, in der auch Markt Schwaben spielt (aktuell Vorletzter).

Der SC Baldham-Vaterstetten und der TSV Grafing haben hingegen am Wochenende kein Ticket für die zweite Runde lösen können. In der Vorrundengruppe 2 des Merkur CUP, der vom Münchner Merkur sowie dem Bayerischen Fußball-Verband veranstaltet und von E.ON, Macron, der Bavaria Filmstadt, Cewe Print und Ensinger Mineralquellen sowie dem FC Bayern, dem TSV 1860 München und der SpVgg Unterhaching gefördert wird, blieb der SCBV-Nachwuchs punktlos, die Grafinger Mädchen gewannen zumindest gegen die Baldhamer.

Wieso es am Samstag in Lengdorf für die Schwabener Juniorinnen des Trainerteams Markus Straub und Marco Böning-Görlach so gut lief, lag an zwei Dingen: „Wir lassen in der Liga alle Spielerinnen gleichermaßen spielen. Für den Merkur CUP haben wir ein Team gefunden, das auch nächstes Jahr so in der D-Jugend spielen wird“, erklärte Straub.

Hinzu kam, dass mit Vera Funk eine U11-Spielerin mit an Bord war, die wegen ihrer beeindruckenden Fußballfähigkeiten schon im U13-Kader in Markt Schwaben agiert. Im Zusammenspiel mit ihren Freundinnen machte sie vier Treffer und sorgte damit für Siege gegen den FC Lengdorf (2:1), den TSV Hohenbrunn (4:0) und dem FC Langengeisling (2:1). Neben ihr trafen auch Katharina Widmann, Chiara Schamper, Sophie Zeyerman und Theresa Müller in die Maschen.

In der Liga lief es gegen die Gruppengegner bei Weitem nicht so gut: Die SpVgg-Mädchen machten keinen Stich. „Wir hatten uns deswegen lediglich eine Außenseiter-Chance erhofft“, meinte Straub und zeigte sich begeistert von seinen Spielerinnen: „Das haben sie wirklich stark gemacht.“ Mit viel Spiellaune und guter Stimmung holten sie sich zehn Punkte aus drei Spielen. Der Bonuspunkt stammt aus der Merkur CUP-Regel, wonach drei Tore in einem Spiel extra belohnt werden.

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