Überraschungen bleiben aus

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Mit einem klaren Sieg und einer deutlichen Niederlage wurde der TSV Dietramszell um Torhüter Alois Anzenhofer (li.) Zweiter in der Gruppe B. Gegen den überragenden SV Bad Heilbrunn verloren die Zeller mit 1:4.

Benediktbeuern und Heilbrunn ohne Niederlage – Auch SCG und Zell weiter

Bei strahlendem Sommerwetter ging am Samstagvormittag in Benediktbeuern das Vorrundenturnier des Merkur CUP im Bereich des Tölzer Kurier über die Bühne. Hochmotivierte E-Junioren aus sechs Vereinen maßen sich in den Gruppen A und B – Überraschungen blieben aus.

Gegen die Sachsenkamer Mädchen-Power setzten sich die energischen Heilbrunner (in grün) mit 4:1 durch.

In Gruppe A trafen der gastgebende und klar favorisierte TSV Benediktbeuern auf den SC Gaißach und den SC Rot-Weiß Bad Tölz. Schon im Vorfeld hatte niemand an der Favoritenrolle der Hausherren den geringsten Zweifel geäußert. Die TSV-Kicker bestätigten ihre Vormachtstellung. Mit 8:2 wiesen sie die Gaißacher deutlich in die Schranken, und auch RW Tölz hatte beim 0:2 keine Chance. Damit zogen die Beurer als unangefochtener Gruppensieger ins Kreisfinale ein. Dieses wird am kommenden Samstag, 5. Mai, vom SV Bad Tölz im Tölzer Sportpark ausgetragen. Somit war das Duell Gaißach gegen Tölz das Alles- oder-Nichts-Spiel. Es war eine Begegnung auf Augenhöhe mit guten Chancen hüben wie drüben. „Aber wenn man sich selbst schlägt, kannst du keinen Blumentopf gewinnen“, trauerte RW-Coach Stefan Rother den vergebenen Tormöglichkeiten bei der knappen 2:3-Niederlage nach. Es waren tatsächlich zwei individuelle Fehler und ein Eigentor, das den SCG letztlich auf die Siegerstraße gebracht hatten. Insgesamt war der RW-Trainer freilich mit der Leistung seiner E-Junioren sogar sehr zufrieden: „Vor allem, weil wir gegen Benediktbeuern nicht viel zugelassen haben und sogar selbst einige Möglichkeiten hatten.“

In der Gruppe B mussten sich der SV Bad Heilbrunn mit dem TSV Dietramszell und dem SV Sachsenkam auseinandersetzen. Auch hier leiteten die beiden Beurer Schiedsrichter Sebastian Bugl und Hubert Sporrer die Partien souverän.

Es war eine klare Angelegenheit für den HSV. Sowohl Sachsenkam als auch Dietramszell wurden jeweils mit 4:1 aus dem Weg geräumt. In der für das Weiterkommen entscheidenden Partie Dietramszell gegen Sachsenkam wogte die Begegnung lange hin und her. Dann aber setzte sich der TSV mit 3:1 durch. „Das war genau das, was ich befürchtet, aber nicht gehofft hatte“, erklärte Sachsenkams Coach Markus Philippski anschließend. „Aber letztlich hat Dietramszell verdient gewonnen.“ Insgesamt habe seine Mannschaft allerdings „nicht immer das gezeigt, was sie kann“. Freilich konnte auch der SVS-Trainer dem Ausscheiden noch etwas Positives abgewinnen: „Jetzt können wenigstens alle am nächsten Samstag problemlos zur Jahresabschlussfeier der Eishockey-Spieler gehen.“

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