Die Torfabrik ist Favorit

Lenggrieser SC verfügt über einen starken Jahrgang – Tölzer Trainer Bimmel: „Das Kreisfinale ist Pflicht“ – FCKS mit Außenseiterchancen

Einen glasklaren Favoriten gibt es mit dem Lenggrieser SC in der Vorrundengruppe D des Tölzer Kurier, die am Samstag ab 14.30 Uhr in Benediktbeuern in den Merkur CUP 2018 startet – zeitgleich mit der Gruppe C. Hier dürfte der SV Bad Tölz die Favoritenrolle innehaben.

Ähnlich wie in den beiden Vorrundengruppen A und B, die im Loisachtal am Vormittag ihr Gruppenturnier bestreiten, wetteifern auch hier die Trainer im Tiefstapeln. Lediglich Stephan Janning, der Jugendleiter des Lenggrieser SC, ist überzeugt, dass seine Truppe locker die nächste Runde erreicht: „Unsere Buben sind heuer sehr gut. Ein wirklich starker Jahrgang, viel besser als der des Vorjahrs.“ Kein Wunder, hat doch die Lenggrieser Torfabrik die Punktrunde vor dem Winter als überlegener Tabellenführer abgeschlossen. Jede Partie wurde deutlich gewonnen; die unglaubliche Bilanz von 46:3 Toren legt davon Zeugnis ab. „Da sollten am Samstag auch der SV Wackersberg und der FC Kochelsee kein Problem darstellen“, ist Janning überzeugt.

Das Problem des Weiterkommens wird in der Vorrundengruppe D demnach von den beiden anderen Vereinen gelöst. Hier liegen die Vorteile klar beim SV Wackersberg-Arzbach, auch wenn Coach Sepp Kaltenhauser über seinen „sehr, sehr kleinen Kader“ klagt: „Lenggries werden wir eher nicht packen, also muss das Match gegen die Schlehdorfer die Entscheidung bringen.“ Freilich hat sich der SVWA in der Punktrunde durchaus gut geschlagen. „Eigentlich hätte die Mannschaft viel Potenzial, sie ist aber insgesamt zu unbeständig.“ Damit dürfte die Tagesform über das Weiterkommen entscheiden: „An einem guten Tag kann mein Team auch gegen die Besten bestehen, aber genauso gut kann es an einem schlechten gnadenlos untergehen.“

FCKS-Coach Sebastian Syrowatka hofft vor allem auf seine „Neuzugänge“. Das sind die drei E-Junioren, die wegen ihrer Spielstärke bereits in die D-Jugend integriert sind. Dennoch sagt der Trainer: „Wir sind Außenseiter. Bei uns steht der Spaß am Fußball im Vordergrund.“

„Das Kreisfinale zu erreichen, betrachte ich als Pflicht“, sagt Manfred Bimmel, der Coach des SV Bad Tölz selbstbewusst. Er hat ausschließlich Akteure aus dem Endjahrgang 2007 im Team. „In dieser Altersgruppe macht ein Jahr mehr in der Entwicklung viel aus.“ So rechnet er mit klaren Erfolgen gegen die SF Bichl und den SC Reichersbeuern.

„Wir gehen eher mit dem olympischen Gedanken in das Turnier“, gibt SF-Coach Jochen Kranz unumwunden zu. Lediglich drei ältere Akteure kann er aufbieten. Freilich würde er sich mit seinen Buben dennoch freuen, wenn ihnen in Benediktbeuern eine Überraschung gelänge.

Vor allem auf das Prinzip Hoffnung setzt SCR-Coach Sebastian Bartsch: „An einem guten Tag und mit etwas Glück ist Vieles möglich.“ Da er seiner Ansicht nach „nicht unbedingt den besten Jahrgang“ zur Verfügung hat, wird es seinen E-Junioren schwer fallen, „die vorherrschende Merkur CUP-Euphorie“ etwas länger auszuleben.

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