Die Null soll wieder stehen

Heimvorteil genießen die E-Junioren von RW Bad Tölz.

Tölzer Klubs treffen in der Merkur CUP-Vorrunde aufeinander – Elf Teams am Samstag bei RW Bad Tölz dabei

Mangel an Nachwuchskickern und immer mehr Spielgemeinschaften machen sich auch beim Merkur CUP 2019 bemerkbar. Traten zeitweilig rund 430 Mannschaften aus ganz Oberbayern an, so bleiben heuer zum 25. Jubiläum gerade einmal 375 übrig. Auch im Verbreitungsgebiet des Tölzer Kuriers haben beim weltweit größten Turnier für E-Junioren-Mannschaften nur elf Teams gemeldet. Damit wird am Samstag, 27. April, die Vorrunde beim SC Rot-Weiß Bad Tölz in zwei Vierer- und einer Dreiergruppe ausgetragen. Dabei qualifizieren sich jeweils drei Teams in den Vierergruppen und zwei in der Dreiergruppe für das Kreisfinale.

Ab 11 Uhr treten in der Gruppe A neben den Gastgebern die SF Bichl, der SV Wackersberg und mit dem SV Bad Tölz einer der beiden erklärten Favoriten an. „Wir sind in der Punkterunde Herbstmeister geworden und haben dabei nur gegen den Lenggrieser SC verloren. Deshalb ist unser Ziel das Bezirksfinale. Klar, dass wir auch unsere Vorrundengruppe gewinnen wollen“, gibt sich SV-Coach Thomas Wilka selbstbewusst. Dabei habe man gegen alle drei Konkurrenten bereits gespielt – „und immer zu Null gewonnen“. Als stärksten Gegner schätzt der Trainer die rot-weißen Tölzer ein: „Ein Derby ist immer etwas Besonderes und hat seine eigenen Gesetze.“

Auch RW-Coach Stefan Rother schiebt die Favoritenrolle „klar“ dem SV zu, will aber dennoch „das Kreisfinale erreichen, am liebsten auf Platz zwei“. Sowohl Bichl als auch Wackersberg schätzt er als „durchaus schlagbar“ ein. „Die beiden Tölzer Mannschaften dürften für uns zu stark sein“, sagt Bichls Trainer Jochen Kranz. Somit müsste man, um weiter zu kommen, den SVWA schlagen: „Da rechnen wir uns schon etwas aus.“ Doch genau das macht auch der Wackersberger Übungsleiter Max Holzner, dessen größte Hoffnung in einem Sieg über Bichl liegen: „Das dürfte die Mannschaft in unserer Gruppe sein, gegen die wir gewinnen könnten.“

Zwei Favoriten in der Gruppe B am Start

Gleich zwei Teams, die im Bereich des Tölzer Kurier zu den besten E-Junioren-Mannschaften überhaupt gerechnet werden, treffen in der Vorrunde am Samstag in der Gruppe B aufeinander – der TSV Benediktbeuern und der Lenggrieser SC. Komplettiert wird diese Gruppe vom SV Bad Heilbrunn und vom TSV Dietramszell. Eine der beiden letzteren Mannschaften, dürfte vermutlich bereits in der Vorrunde ausscheiden. Letzteres ist auch HSV-Trainer Florian Vollmann bewusst: „Ich betrachte das Turnier als reine Vorbereitung auf die kommende Punkterunde. Mit Benediktbeuern und Lenggries haben wir ganz schöne Brocken vorgesetzt bekommen.“ Da er ausschließlich über Buben des jüngeren Jahrgangs 2009 verfügt, würde er sich schon freuen, „wenn wir einen der Großen ein wenig ärgern könnten“.

„Ich denke schon, dass es für uns machbar ist, dass wir das Kreisfinale erreichen“, stapelt Hans Sporrer, der Coach des TSV Benediktbeuern, eher tief. Haben seine Schützlinge doch in der Punkterunde vor der Winterpause alle Begegnungen gewonnen. Bis auf Robin Hegen kommt sein Team ausschließlich aus dem älteren Jahrgang 2008: „Und der Robin ist eine richtige Granate.“

„Die Beurer haben eine wirklich brutal spielstarke Mannschaft heuer“, erkennt auch LSC-Coach Martin Gerg neidlos an. Dennoch geht auch er davon aus, „dass wir die Vorrunde schon überstehen sollten“. Dabei kann er personell wirklich aus dem Vollen schöpfen, da die Lenggrieser derzeit vier E-Junioren-Teams im Punktspielbetrieb haben. Eine weitgehend unbekannte Größe sind dagegen die Buben des TSV Dietramszell.

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