Vorrunde im Kreis 06:

Schongau stürmt ins Finale

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Vier Teams kämpften in der Vorrundengruppe 3 in Burggen um zwei Kreisfinal-Plätze.

16 E-Junioren-Mannschaften haben am Wochenende bei den Vorrunden des Merkur CUP um den Einzug in die nächste Runde gekämpft. Die Tickets für die nächste Runde sicherten sich der TSV Schongau, die SG Apfeldorf/Kinsau, der VfL Denklingen, der TSV Rott, die SG Burggen/Ingenried und der TSV Peiting.

Die Plätze waren in Apfeldorf und Burggen hergerichtet, die jungen Fußballer frühzeitig angereist, um zum Auftakt der Merkur Cup-Runde für die E-Jugend, die inzwischen in ihr 23. Jahr geht und von Stromversorger E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral-Heilquellen und Macron unterstützt wird, dabei zu sein. Das spricht für die Organisatoren beim SV Apfeldorf und dem TSV Burggen, die zu den Vorrundengruppen 1, 2 und 3 eingeladen hatten.

Turnier in Apfeldorf

Apfeldorfs Jugendleiter Holger Lieb und seine Kollegen hatten auch drumherum für einen perfekten Fußball-Nachmittag gesorgt. Lobenswert war aber auch die Disziplin der Nachwuchskicker. Die Tickets fürs Kreisfinale lösten der TSV Rott und VfL Denklingen in der Gruppe 1 sowie der TSV Schongau und die SG Apfeldorf/Kinsau in der Gruppe 2.

Durchgesetzt: Altenstadt (grün) gewann das Duell gegen Schwabbruck/Schwabsoien.

In der Vorrundengruppe 1 stellte der TSV Rott die überragende Mannschaft und holte sich in allen drei Spielen Zusatzpunkte. Für Denklingen war auf Platz zwei der abschließende 2:0-Sieg und damit das bessere Torverhältnis gegenüber Altenstadt entscheidend. Dabei hatte Altenstadts Kapitän Ada Berber noch hohe Erwartungen. „Wir könnten weiterkommen, die Chancen liegen bei 50 Prozent.“ Eine besonders tolle Sache nennt der Elfjährige den Merkur CUP. „Den find ich sehr gut, und vor allem das Fair-Play ist hier gut. Die Kameradschaft stimmt bei uns, auch wenn es manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt. Aber die sind schnell wieder vorbei.“ Dass der Altenstadter mit seiner Mannschaft ausgeschieden ist, empfindet der Spielführer als nicht schlimm. Gleiches gilt für die SG Schwabbruck/Schwabsoien. Dann eben im nächsten Jahr.

In der Vorrundengruppe 2 setzten sich Schongaus Fußballer souverän durch. Sie schossen ihre Gegner reihenweise ab und heimsten in allen drei Partien Zusatzpunkte ein, die vergeben werden, wenn eine Mannschaft in einem Spiel drei Tore und mehr schießt. Das Torverhältnis von 26:1 spricht für die Lechstädter, bei denen Kapitän Sebastian Hentschke schon vor dem Anpfiff zuversichtlich war. „Ich glaube schon, dass wir weiterkommen“, sprach er sich auch allgemein für den Merkur CUP aus. „Die Turnierreihe finde ich gut. Da werden Talente entdeckt wie einst Thomas Müller und Philipp Lahm.“ Dass er selbst einmal bei den Großen dabei ist, glaubt der Elfjährige eher nicht. „Da habe ich wohl weniger Chancen“, schätzt er sich ein.

Auch Spielführer Luca Dollinger, der mit seiner SG Apfeldorf/Kinsau ins Kreisfinale einzieht, schwärmt: „Den Merkur CUP finde ich toll. Da können wir uns mit anderen Mannschaften messen. Und wenn man weiter kommt, dann ist das besonders schön.“ Voriges Jahr kam die SG-Truppe weiter. „Aber auch die anderen Teams sind stärker geworden“, war der Zehnjährige vor dem Anpfiff noch skeptisch. Nur angesichts der besseren Torbilanz kam Apfeldorf/Kinsau weiter, nachdem Reichling/Hofstetten ebenso auf sechs Punkte kam und der direkte Vergleich 3:3 endete. Neben Reichling/Hofstetten ist auch für Dettenschwang/Thaining der Merkur CUP beendet.

Turnier in Burggen

Ganz so spielstark wie im Vorjahr, als sie beim Merkur CUP Kreissieger wurden, präsentierten sich Peitings E-Jugendfußballer in der Vorrundengruppe 3, die in Burggen gespielt wurde, nicht. „Wir haben aus Altersgründen ein paar gute Spieler verloren“, begründete Trainer Norbert Ostler. Zur Qualifikation fürs Kreisfinale hat es beim Turnier in Burggen aber gereicht, wenn auch „nur“ über Platz zwei. Besser waren die Kicker der SG Burggen/Ingenried, die sich den Sieg in der Vorrundengruppe 3 holten und für das Kreisfinale gut aufgestellt sind. Passen mussten die E-Jugendlichen des TSV Hohenpeißenberg und SC Böbing auf den Plätzen drei und vier.

Nicht nur die gastgebenden Fußballer bewährten sich in Burggen, wo die Vorrundengruppe 3 gespielt wurde, sondern auch die Helfer. Ein Dutzend an der Zahl. Sie leisteten perfekte Arbeit und verwöhnten ihre Gäste nicht nur mit Nachwuchsfußball satt und einem reibungslosen Ablauf, sondern auch kulinarisch. Die meisten Kilometer im Laufschritt legte offensichtlich Pierre Siedtmann zurück. Der Burggener leitete alle sechs Partien im Alleingang und griff durch, auch wenn es mal gegen einen Zuschauer ging.

„Ein paar gute Leute sind weg, aber wir haben noch ein paar Gute dabei“, war Kapitän Nick Mitgefaller von Peitings E-Jugendfußballern zuversichtlich. „Aber die Burggener könnten uns schon gefährlich werden“, meinte sein Trainer und lag dabei richtig. Mit 2:1 gewannen die Gastgeber das direkte Duell gegen Peiting. Jetzt halfen den Peitingern auch die beiden Zusatzpunkte nicht zum Gruppensieg, die beim Merkur CUP für drei und mehr geschossene Tore vergeben werden. Mit 6:0 behaupteten sich die Peitinger gegen Böbing, mit 5:0 gegen Hohenpeißenberg. Aber auch Burggen/Ingenried bekam für das 3:1 gegen Böbing einen Zusatzpunkt. Ebenso Hohenpeißenberg für das 7:0 gegen Böbing, das den Fußballern vom Rigi aber nicht weiter half.

Adrian Moser von der SG Burggen/Ingenried war mit vier Treffern der erfolgreichste Torschütze. Jeweils drei Tore gelangen Felix Wandschura und Nick Mitgefaller vom TSV Peiting sowie Hohenpeißenbergs Pius Mairandres.

Wann und wo das Merkur CUP-Kreisfinale gespielt wird, steht noch nicht fest. Zumal an diesem Samstag in Hohenfurch erst noch die Vorrundengruppe 4 angepfiffen wird.

Ergebnisse

Gruppe 1

Rott - Denklingen 4:0

Schwabbruck/-Soien - Altenstadt 2:3

Denklingen - Schwabbruck/-Soien 2:2

Altenstadt - Rott 0:5

Rott - Schwabbruck/-Soien 4:0

Denklingen - Altenstadt 2:0

1. TSV Rott 13:0 12

2. VfL Denklingen 4:6 4

3. TSV Altenstadt 3:9 4

4. Schwabbruck/-Soien 4:9 1

Gruppe 2

Apfeld./Kinsau - Dettenschw./Th. 9:0

Hofst./Reichling - Schongau 0:9

Dettenschw./Th. - Hofst./Reichling 0:6

Schongau - Apfeldorf/Kinsau 5:1

Apfeld./Kinsau - Hofst./Reichling 3:3

Dettenschw./Thaining - Schongau 0:12

1. TSV Schongau 26:1 12

2. SG Apfeldorf/Kinsau 13:8 6

3. SG Hofst./Reichling 9:12 6

4. SG Dettenschw./Th. 0:16 0

Gruppe 3 

Burggen/Ingenried - H’peißenberg 2:1

Böbing - Peiting 0:6

Hohenpeißenberg - Böbing 7:0

Peiting - Burggen/Ingenried 1:2

Burggen/Ingenried - Böbing 3:1

Hohenpeißenberg - Peiting 0:5

1. SG Burggen/Ingenr. 7:3 10

2. TSV Peiting 12:2 8

3. TSV H’peißenberg 8:7 4

4. SC Böbing 1:16 0

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