Hohenfurch nicht zu bremsen

+
Kaum vom Ball zu trennen: Gastgeber Hohenfurch (orange Leiberl) im Duell mit dem TSV Bernbeuren. Der SVH setzte sich locker mit 6:0 durch.

Die E-Junioren des SV Hohenfurch marschieren ins Kreisfinale, fegen in der Vorrunde alle Mannschaften vom Platz. Mehr Mühe hat der TSV Rottenbuch, der sich ganz knapp für die nächste Runde qualifiziert.

Das Achterfeld fürs Kreisfinale ist beim Merkur CUP der E-Jugendfußballer, gesponsert von Stromversorger E.ON, Ensinger Mineral Heilquellen, CEWE, Bavaria Filmstadt und Macron, komplett. Nach dem TSV Schongau, der SG Apfeldorf/Kinsau, dem VfL Denklingen, TSV Rott, TSV Peiting und Burggen/Ingenried in den Vorrundengruppen 1, 2 und 3 (wir berichteten), lösten in Hohenfurch noch der gastgebende SVH und der TSV Rottenbuch in der Gruppe 4 die Tickets für den Höhepunkt auf Kreisebene. Steingaden, Wildsteig und Bernbeuren sind dagegen raus.

Wenn Hohenfurchs Fußballer in die gegnerische Hälfte eindrangen, herrschte Alarmstufe Rot. Die Gastgeber schossen ihre Gegner reihenweise vom Rasen, machten es (fast) nur im Sechserpack. Nach 6:0-Erfolgen gegen Bernbeuren, Wildsteig und Rottenbuch begnügten sich Hohenfurchs E-Junioren zum Abschluss gegen Steingaden mit einem Tor weniger.

„Wir sind gut drauf“, war SVH-Kapitän Felix Huber schon vor dem ersten Match überzeugt, dass er und seine Kameraden das Kreisfinale erreichen. Gefallen hat er freilich am Merkur CUP. „Da trifft man viele Mannschaften, und das ist gut so. Die Kameradschaft in unserem Team ist sehr gut“, bestätigt der Zehnjährige. Mit 16 Punkten – angesichts der Zusatzpunkte, die einer Mannschaft zugesprochen werden, wenn in einem Spiel drei und mehr Tore geschossen werden – und 23:0 Toren setzten sich die Hohenfurcher durch.

Härter umkämpft war der zweite Platz, der bei jeweils acht Punkten von Rottenbuch und Steingaden nur angesichts des direkten Vergleichs an die Rottenbucher ging. Sie setzten sich mit 3:0 gegen Steingaden durch. Spielführer Maximilian Graf war vor dem Auftakt zuversichtlich. „Auf jeden Fall kommen wir weiter“, war er überzeugt, „wir haben super trainiert und wir haben ein paar gute Spieler“. Lobend äußerte sich der Elfjährige über den Merkur CUP. „Die Runde gefällt mir super, die macht Spaß. Man trifft auf andere Mannschaften und lernt sich kennen.“

Hohenfurchs Jugendleiter Mathias Leibnitz erlebte die Überlegenheit der einheimischen Mannschaft aus zwei Gesichtspunkten. Natürlich freute er sich über den Erfolg, er hätte es allerdings begrüßt, wenn die eigene Mannschaft mehr gefordert worden wäre. Da machten aber die Gegner nicht mit. „Unserer Mannschaft wurde es in der Gruppe zu leicht gemacht“, erkannte er und weiß freilich, dass beim Kreisfinale ein schärferer Wind weht. Da sind dann die acht besten Mannschaften aus den vier Vorrundengruppen unter sich.

Vier Spieler schafften fünf Tore. Hohenfurchs Felix Huber und Bene Oppenrieder, Leon Schwarz (TSV Steingaden) und Mohammed Alnehmeli (TSV Rottenbuch).

Geleitet wurden die Spiele von David Krasovec und Michael Schratt. Dass die Turnierrunde so reibungslos verlief und zu einem Fußballfest wurde, war auch der Verdienst von Leibnitz und seinen emsigen Helfern, die alle Vorbereitungen für die Veranstaltung getroffen und ihre Gäste bewirtet hatten.

Weitere Artikel

Merkur CUP-Vorrunde in Hohenfurch

Die ersten sechs Teilnehmer des Kreisfinals im Verbreitungsgebiet der Schongauer Nachrichten (Kreis 6) stehen bereits fest.
Merkur CUP-Vorrunde in Hohenfurch

Tabellen: 1. Vorrunde im Kreis 06 - Schongauer Nachrichten

Hier finden Sie die Tabellen der 1. Vorrunde im Kreis 06 - Schongauer Nachrichten:
Tabellen: 1. Vorrunde im Kreis 06 - Schongauer Nachrichten

Vorrunde im Kreis 06:

Schongau stürmt ins Finale

16 E-Junioren-Mannschaften haben am Wochenende bei den Vorrunden des Merkur CUP um den Einzug in die nächste Runde gekämpft. Die Tickets für die …
Schongau stürmt ins Finale

Kommentare