Yassins Last-Minute-Glück

Abwehrchef als Torschütze: Milbertshofens Yassin Ayed.

„Wir sind eine wilde Truppe“: Milbertshofen stürmt zum Gruppensieg

Die letzte Spielminute lief bereits. Alles deutete auf ein Unentschieden hin zwischen Türkgücü und dem TSV Milbertshofen. Da stürmte der Milbertshofener Yassin Ayed in die Spitze, im Nachsetzen erwischte er einen Abpraller und versenkte den Ball flach im rechten Eck. Yassins Last-Minute-Tor zum 2:1 war ein besonders wichtiges für sein Team: Nach dem 0:0 im Auftaktspiel musste gegen Türkgücü ein Sieg her, um das Weiterkommen in die nächste Runde des Merkur CUP nicht zu gefährden.

Entsprechend groß war der Jubel bei dem 10-Jährigen und seinen Mitspielern danach. „Mit viel Willen und Kampfgeist haben die Jungs das geschafft“, lobte Trainer Cedric Grandjean seine Buben dafür, dass sie den 0:1-Rückstand gegen Türkgücü noch gedreht hatten. Für diese Mentalität war Torschütze Yassin das beste Beispiel. Eigentlich sollte die Nummer 10 vor allem die Abwehr zusammenzuhalten. Aber weil die Uhr gnadenlos tickte, zog es ihn mit wehenden dunklen Locken in die Offensive. „Wir sind eine wilde Truppe“, sagte Yassin – und sein Trainer nickt zustimmend.

Im letzten Spiel waren die Milbertshofener dann wie entfesselt: Mit 6:1 gewannen sie gegen den SV Italia und zogen so als Gruppenerster in die nächste Turnierrunde ein (daneben konnte sich auch Türkgücü-Ataspor als Zweiter qualifizieren).

„Auf einmal ist alles gut gelaufen, was vorher nicht geklappt hat“, meinte Joel Schubert, der zwei Tore beisteuerte. Ebenfalls doppelt traf Marko Stankic. „Aber wichtig sind nicht nur die Torschützen“, so Trainer Grandjean, „auch unsere beiden Torhüter Leander und Alexander oder Konstantin und Philipp in der Defensive haben es sehr gut gemacht.“ Abwehrchef Yassin hielt sich mit seinem Drang nach vorne im letzten Spiel zurück. Vielleicht hat er sich etwas aufgespart für die nächste Runde des Merkur CUP, denn als Ziel gibt er aus: „Wir wollen alle Spiele gewinnen.“

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