Alle wollen in Runde zwei

Um diesen Riesen-Pokal spielen ab Sonntag wieder vier Mannschaften aus dem Würmtal. Der Merkur CUP gilt als das weltweit größte Fußallturnier für E-Junioren.

Am Sonntag beginnt für drei Teams der 25. Merkur CUP

Der Merkur CUP ist für jeden E-Jugend-Fußballer das absolute Highlight. Am Sonntag, 30. April, startet das weltweit größte U11-Turnier zum 25. Mal. Und mit von der Partie sind auch der SV Planegg-Krailling, die DJK Würmtal, der TSV Neuried und der TSV Gräfelfing. Die vier Teams aus dem Würmtal rechnen sich allesamt Chancen aus, bei diesem prestigeträchtigen Turnier die nächste Runde zu erreichen (jeweils die beiden erstplatzierten Mannschafen kommen weiter).

Für die DJK Würmtal geht es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln. „Der Merkur CUP prägt fast jeden Spieler, der dabei ist. Es ist ein super Turnier, und die Jungs freuen sich riesig. Seit mehreren Wochen ist das Turnier schon Thema Nummer eins in der Kabine. Wir wollen eine Menge lernen und das Erlebnis mitnehmen“, sagt Trainer Mate Derda. In der Liga hat die DJK in diesem Jahr bislang ein Spiel gewonnen und eines verloren. „Nach der tollen Hinrunde, in der wir alles gewonnen haben, war klar, dass es so nicht mehr weitergeht. Aber die Jungs lernen mit den Aufgaben“, meint Derda. Sein Team bekommt es ab 14 Uhr neben Turnierausrichter MTV 1879 München mit dem FV Hansa Neuhausen und dem TSV Großhadern zu tun.

Auch der TSV Neuried freut sich auf das Turnier. Trainer Paul Wolf, der selbst in der U19 des TSV aktiv ist, setzt die Ziele aber erst mal Schritt für Schritt. „Wir wollen jetzt die erste Runde überstehen, was schon schwer genug wird, da wir in einer interessanten Gruppe sind.“ Der TSV muss in Neuhadern ab 10 Uhr gegen die TSG Pasing, den BSC Sendling und den TSV Solln ran.

In der Rückrunde läuft es bisher noch nicht so recht für die Neurieder. In den ersten drei Pflichtspielen konnte man nicht punkten. „Unser Ziel ist es, möglichst schnell wieder hochzukommen und Erfolg zu haben“, so Wolf.

Für den TSV Gräfelfing, der wie die DJK Würmtal ab 14 Uhr auf den Plätzen des MTV München spielt, läuft es bisher in der Rückserie erheblich besser als für Neuried. In derselben Liga wie die Mannschaft von Paul Wolf konnte Gräfelfing nach der Winterpause sämtliche Spiele gewinnen und steht auf dem zweiten Platz der Liga. Die jungen Wölfe dürften also gute Chancen haben, in die nächste Runde einzuziehen. Die Gegner sind mit dem TSV Forstenried, Viktoria München und dem SC Armin auch alle im Bereich des Machbaren.

Der SV Planegg hat sich einiges vorgenommen, hat allerdings von der Losfee keine einfache Aufgabe bekommen. Der SVP-Nachwuchs ist in einer Gruppe mit dem SV 1880 München, dem SC München-Süd und dem SV Laim. Diese Gruppe wird aber erst am 7. April an der Hofmarkstraße ausgespielt. Der Trainer der E1, Josip Jovanovic, sieht den Spaßfaktor als oberste Priorität. „Die Jungs freuen sich schon seit langer Zeit auf dieses Turnier und sind gespannt, dass es bald losgeht.“ Als Favorit sieht er seine Mannschaft, die mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Rückrunde gestartet ist, nicht. „1880 ist der klare Favorit auf den Sieg. Sie spielen in einer Gruppe mit den großen Mannschaften wie dem FC Bayern oder dem TSV 1860, aber wir nehmen Platz zwei in Angriff“, meint der Jugendtrainer.

In die neue Liga ist Planegg gut gestartet. Den Favoriten Amicitia konnten die Blauschwarzen mit 2:0 besiegen. Jedoch musste sich Jovanovic’ Mannschaft dem FC Alte Heide geschlagen geben. „Da haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Dennoch können wir bisher zufrieden sein, da es uns nur um die Ausbildung der Jungs geht.“

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