Mit jüngerem Jahrgang Gruppensieger

TSV Gräfelfing: (vorne v.l.) Sebastian Bauer, Joshua Gewitsch, (Mitte v.l.) Moritz Aust, Luan Hofherr, Florian Titze, Lind Abdyli, (hinten v.l.) Co-Trainer Raghdan Madir, Lena Manz, Philipp Wurtinger, Rangin Madir, Noah Colombini, Lorenz Beer und Trainer Saad Wardi. foto: dr

Nach dem SV Planegg-Krailling haben jetzt auch die DJK Würmtal und der TSV Gräfelfing den Sprung in die zweite Runde des Merkur CUP geschafft.

Der TSV Neuried schied als Gruppenletzter aus dem weltgrößten E-Jugendturnier aus, das von E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral-Heilquellen und macron gesponsert wird.

„Wir hatten Losglück. Die anderen Mannschaften in unserer Gruppe waren nicht so stark“, sagt Hüseyin Sözer, Trainer der E-Junioren der DJK Würmtal. Seine Mannschaft, die komplett aus dem jüngeren 2007er-Jahrgang besteht, genoss Heimvorteil auf der Anlage an der Planegger Georgenstraße. Gleich im ersten Spiel zeigten die DJKler, dass sie, wenn auch körperlich unterlegen, durchaus um den Gruppensieg mitspielen wollten. Mit 5:2 setzten sie sich gegen den BSC Sendling durch. Vier Tore gingen auf das Konto von Wis Treffers. Sözer reagierte und gab in der zweiten Partie gegen den FC Viktoria München anderen Akteuren mehr Spielzeit. Mit 11:0 fertigten die Würmtaler den Gegner ab. Da nur drei Teams in der Gruppe antraten, standen die Würmtaler mit zwei Siegen und zwei Sonderpunkten, weil sie in beiden Partien drei und mehr Tore geschossen hatten, als Gruppensieger fest. „Das war überhaupt nicht zu erwarten gewesen“, sagt Betreuerin Dina Kühne. „Wir dachten vor dem Turnier, dass es ein Riesenerfolg wäre, wenn wir weiterkämen.“

Die Mannschaft spielt seit dem Sommer in der Besetzung zusammen. Trainiert wird dreimal pro Woche. Feste Positionen gibt es nicht. Jeder spielt auf jeder Position. In den beiden Partien kamen insgesamt drei Buben als Torhüter zum Einsatz. Ständig wird rotiert. Was die DJKler auszeichnet, ist auch der Teamgeist. Stets werde abgespielt, so Kühne, Alleingänge gebe es nicht.

Die Gräfelfinger E1-Junioren traten ebenfalls in Planegg an, allerdings in der zweiten Gruppe. Sie starteten mit einem 3.1-Erfolg gegen den SC Armin in das Turnier. Gegen den späteren Gruppensieger SV Waldeck Obermenzing gelang in der zweiten Partie kein Treffer. Mit 0:2 mussten sich die Schützlinge von Saad Wardi und Co-Trainer Raghdan Madir geschlagen geben. Gegen den FC Hellas München musste ein Sieg her, um Rang zwei und damit die zweite Runde zu erreichen. Auf die Buben war Verlass: Mit 5:1 setzten sie sich durch und ließen damit den FC Hellas und den SC Armin hinter sich.

„Absolut zufrieden“ war Andreas Lechner, Trainer des TSV Neuried, mit dem Abschneiden seiner Mannschaft. Zu Gast auf der Anlage des TSV Großhadern, holten die Neurieder gegen den FC Hertha München den ersten und einzigen Punkt des Turniers. Die beiden Teams trennten sich 1:1. Für den TSV traf Dario Ojdanic. Den Sportfreunden Pasing unterlagen Lechners Buben knapp 0:3, gegen den späteren Gruppensieger TSG Pasing setzte es ein 0:3. „Die Mannschaft hat sich sehr angestrengt. Es hat einfach knapp nicht gereicht“, so Lechner, der das Traineramt erst Anfang April übernommen hat und vor dem Turnier nur eine Übungseinheit absolvieren konnte.  nik

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