Drei Tickets fürs Kreisfinale gelöst

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Derby: Die DJK Würmtal, hier Bartek Kosowski (l.), schlug im ersten Gruppenspiel den TSV Gräfelfing, hier Jonathan Bürger, mit 2:1.

SV Planegg qualifiziert als Gruppensieger, DJK Würmtal und TV Stockdorf als Zweitplatzierte

Drei E-Jugendmannschaften aus dem Würmtal haben den Sprung ins Kreisfinale des Merkur CUP geschafft. Im Kreis 15 München Südwest qualifizierten sich jetzt der SV Planegg-Krailling und die DJK Würmtal für die dritte Runde des weltgrößten Turniers in der Altersklasse U11, das von E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral-Heilquellen und macron gesponsert wird. Im Kreis Zugspitze schaffte es der TV Stockdorf als Gruppenzweiter hinter der FT Starnbeg 09. Nicht weiter kam im Kreis München der TSV Gräfelfing, der als Turnierausrichter den letzten Platz mit null Punkten belegte. Im Kreis Zugspitze mussten sich der Gautinger SC und der TSV Pentenried jeweils mit Rang drei in ihrer Gruppe zufriedengeben, was ebenfalls das Turnieraus bedeutete.

Die Planegger waren zu Gast auf der Anlage des FC Neuhadern. Sie brauchten ein wenig, um ihren Rhythmus zu finden, aber letztlich setzten sie sich zum Turnierauftakt 2:1 gegen den SV 1880 München durch. „Gerade in der ersten Hälfte waren wir arg in Not“, sagt Trainer Volker Daul. Torwart Julian Koye bewahrte seine Mannschaft mehrmals vor einem Rückstand. Ein Planegger Konter und ein Strafstoß brachten die Entscheidung für das von Daul und Björn Jopen betreute Team, das sich in der Punktrunde in der überregionalen Alligator-Gruppe gegen Mannschaften wie den TSV 1860 München, die U10 des FC Bayern oder die SpVgg Unterhaching behaupten muss.

In der zweiten Partie gegen den FC Ludwigsvorstadt erarbeiteten sich die Planegger eine klare 4:0-Führung, bevor sie die Abwehr umstellten. Dann lief es nicht mehr so rund, und der Gegner konnte noch auf 2:4 verkürzen. Das letzte Spiel gegen den TSV Forstenried war eine klare Angelegenheit. Die Planegger fertigten den Gegner 7:1 ab und kassierten zum zweiten Mal im Turnierverlauf einen Extrapunkt für drei und mehr erzielte Tore. Top-Torschützen des SV Planegg waren Luke Harbauer mit vier und Philip Daul mit drei Treffern. „Die Jungs sind technisch sehr gut. Die Teilnahme an der starken Gruppe im Punktspielbetrieb macht einiges aus. Und auch die über 20 Hallenturniere, die wir im Winter bestritten haben, zahlen sich aus“, sagt Trainer Daul.

Die DJK Würmtal, die von Hüseyin Sözer betreut wird, traf gleich in der ersten Partie an der Hubert-Reißner-Straße in Gräfelfing auf den gastgebenden TSV. Lange lag sie 0:1 zurück, bevor ein Strafstoß und ein Eckballtor von Viktor Vynnychuk die Wende brachten. Auf den 2:1-Sieg folgte eine 1:3-Niederlage gegen den späteren Gruppensieger FC Hertha München. In der letzten Partie gegen den TSV Großhadern ging es um Platz zwei. Sözer trichterte seinen Jungs ein, dass sie einen Sieg mit mindestens drei Toren benötigten, um den Extrapunkt zu kassieren. Die bewiesen gute Nerven und gewannen 3:0. Damit erreichte sie Rang zwei hinter Hertha, punktgleich mit Großhadern, aber mit gewonnenem direkten Vergleich.

Im Kreisfinale am Sonntag, 28. Mai, dessen Ausrichter noch nicht feststeht, bekommt es die DJK in ihrer Gruppe mit dem SV 1880 München, SV Waldeck Obermenzing und FC Bayern München zu tun. Der SVP will in einer Gruppe mit ESV München, FC Hertha München und BSC Sendling Erster werden, um im Halbfinale nicht auf den voraussichtlichen Sieger der anderen Gruppe, FC Bayern, zu treffen. Daul: „Die Gruppe ist machbar, aber man kann sich keinen Fehler erlauben.“ Sözer will, dass seine Schützlinge, die alle zum jüngeren Jahrgang zählen, vor allem Spaß haben im Kreisfinale.

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