Bayerns Auftrag: Nur der CUP zählt

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Auf und davon: Die Bayern (l.) erzielten 28 Tore.

Trainer Altenkirch ist von seinem Team überzeugt: „Dieser Jahrgang gehört zu den besten in Deutschland“

Sie sind sich ihres Auftrages durchaus bewusst. Mit drei deutlichen Siegen bei einer Torbilanz von insgesamt 28:1 untermauerten die E-Junioren des FC Bayern dies auch am Sonntag im Vorrundenturnier des Merkur CUP (München Stadt, Süd/West – Kreis 15) auf der Anlage des FC Neuhadern. Nachdem der Sieg beim größten E-Jugend-Turnier der Welt in den beiden Vorjahren an Überraschungsgewinner FC Ismaning (2015) und den Lokalrivalen TSV 1860 (2016) gegangen war, zählt für den Nachwuchs des Rekordmeisters einzig der Titel. „Natürlich ist das unser Anspruch“, erklärt Trainer Kay Altenkirch, sein Lächeln verrät dabei, dass er auch gar nicht anders kann, als sich diesem Selbstverständnis unterzuordnen.

Und die Aussichten scheinen nicht schlecht zu stehen für den Nachwuchs des Rekordmeisters, in der 23. Auflage des von unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußballverband ausgerichteten Merkur CUP erstmals seit 2014 wieder zu triumphieren. Gemeinsam mit seinen beiden 23-jährigen Co-Trainern Tayfun Erol und Osama Omran betreut Altenkirch die U11 des FC Bayern. Am regulären Spielbetrieb nimmt die Mannschaft nicht teil, dafür an nationalen sowie internationalen Turnieren. Dort sei man in unzähligen Vergleichen mit hochklassiger Konkurrenz längst zur Erkenntnis gelangt, dass „dieser Jahrgang zu den besten in Deutschland gehört“, wie der 32-jährige Altenkirch konstatiert. Nicht die individuelle Klasse zeichne sein Team aus, erklärt er, sondern dass „wir eine sehr homogene Mannschaft sind“.

Ursprünglich stammt der Bayern-Coach aus Brandenburg. Dass das eigene Talent nicht für den Profibereich genüge, dämmerte dem fußballverrückten Altenkirch schon früh, wie er bekennt. Beim FC Bayern ist er nun in seiner vierten Saison, zudem studiert er Gesundheits- und Krankenpflege. Der am Sonntag fixierte Einzug ins Kreisfinale kann auf dem Weg zum elften Merkur-CUP-Triumph lediglich eine Zwischenstation darstellen. Ziel bleibt, den TSV 1860, der im Vorjahr auf 9:10 Gesamtsiege hatte verkürzen können, wieder zu distanzieren. „Wir wissen um die Situation“, räumt Altenkirch ein, einzig der Pokalgewinn ist ein akzeptables Resultat. Diesem Anspruchsdenken muss sich beim Rekordmeister schon der E-Jugend-Trainer stellen. Zur nächsten Spielzeit wird das Trainertrio um Altenkirch dann die neue U11 des Rekordmeisters übernehmen und damit auch im kommenden Jahr wieder am Merkur CUP teilnehmen.

Mit dem SV Planegg-Krailling, der in seiner Gruppe ebenfalls drei Siege in drei Spielen feierte, dem SV 1880 und dem ESV München qualifizierten sich darüber hinaus noch drei Außenseiter für das Kreisfinale. Gnadenlos zeigte sich dabei der ESV, der im letzten, entscheidenden Gruppenspiel Gastgeber Neuhadern mit einem 3:2-Erfolg aus dem Merkur CUP 2017 verabschiedete.

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