„Wir stehen unter einem gewissen Druck“

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Freuen sich auf den Merkur CUP 2017: Die E-Jugend des SV Warngau mit (v.l.) Quirin Gschwendtner, Laurin Dauer, Trainer Tom Dauer, Severin Hagn, Anton Gröbl, Moritz Beilhack, Maxi Feuerreiter und Elias Fuhrmann.

Final-Gastgeber SV Warngau startet ins Turnier – Trainer und Filmemacher Tom Dauer geht locker an die Aufgabe

Am Wochenende beginnt im Landkreis der Merkur CUP 2017. Beim weltweit größten Turnier für E-Junioren ist heuer der SV Warngau Gastgeber des großen Finales (wir berichteten). Selbstverständlich gehen am morgigen Samstag auch die Warngauer in der Vorrunde an den Start.

„Wir stehen unter einem gewissen Druck“, sagt Trainer Tom Dauer und lacht. „Ich versuche, ihn nicht an die Kinder weiterzugeben.“ Ernst meint der 47-Jährige aus Schmidham das nicht. Wie alle Kinder wollen natürlich auch die Warngauer lieber gewinnen als verlieren. Eine Zielvorgabe gibt es trotz der Gastgeberrolle heuer nicht. „Die erste Runde wäre schön“, sagt Dauer. „Alles, was danach kommt, ist Zugabe.“

Zugabe ist auch Dauers Engagement in Warngau. Der Schmidhamer sprang vergangenen April ein und sollte die Mannschaft nur bis Saisonende trainieren. Dauer ist ein bekannter Autor, Journalist und Filmemacher. Für seinen Kinofilm „Streif – One Hell of a Ride“ bekam er 2015 den Österreichischen Filmpreis. Er ist viel in der Welt unterwegs, kann sich seine Zeit aber relativ frei einteilen. Zwei Mal die Woche je 90 Minuten trainiert die E-Jugend. Trotz des Zeit- und- Energieaufwands sagt er: „Es ist ein Geschenk, dass ich das machen darf.“

Dauer begann beim SV 1880 München mit dem Fußballspielen, beendet aber schon nach der D-Jugend seine Karriere. „Klettern war mir wichtiger“, erinnert er sich. Die Leidenschaft fürs Kicken ist geblieben, die fürs coachen hat der 47-Jährige nun entdeckt. „Es freut mich zu sehen, wenn sie sich bewegen und Spaß haben. Ich kriege von den Kindern so viel an Energie zurück.“

Mit neun Spielern aus dem Jahrgang 2006 treten die Warngauer am morgigen Samstag beim Merkur CUP in Wall an. In ihrer Vorrunden-Gruppe treffen sie auf  Miesbach, Schaftlach und Irschenberg. Dass danach noch lange nicht Schluss ist, davon sind die Buben überzeugt, sie glauben an den Finaleinzug. „Wir schaffen’s – wahrscheinlich“, meint Quirin Gschwendtner. „Kämpfen müssen wir halt“, ergänzt er. „Aber bissl nervös sind wir“, verrät Severin Hagn. Trainer Dauer will vor allem, dass sie Spaß haben. So wie er.

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