Merkur CUP: „Da geht die Post ab“

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Wer spielt gegen wen? Ballakrobat Alfred Reindl (r.) und Jugendspielerin Paula Tasler zogen aus dem großen Pokal die Loskugeln, von denen jede ein Team repräsentierte. Links Großfeld-Spielleiter Ralf Klein.

Der Merkur CUP, das große Fußballturnier der Heimatzeitung für E-Junioren, wird zum 25. Mal ausgetragen. Die Auslosung der Vorrunden-Gruppen ergab interessante Duelle. Vorgestellt wurde auch der neue Spielball samt besonderer Oberfläche.

Hermann Schöpf, Trainer am DFB-Stützpunkt in Issing, brachte es auf den Punkt: Der Merkur CUP „ist ein traditionsreiches Turnier und genau das, was die Kinder wollen. Da geht die Post ab.“ Und es wird ordentlich die Post abgehen, das ergab die Auslosung der Vorrunden-Gruppen für die Buben-Teams im „Stroblwirt“ in Oberhausen. „Glücksfee“ Paula Tasler vom SV Fuchstal und der Oberhausener Ballakrobat Alfred Reindl (er ist seit 1998 regelmäßig Gast beim Merkur-CUP-Finale) griffen in den Lostopf und stellten so interessante Gruppen zusammen.

Im Verbreitungsgebiet von „Weilheimer Tagblatt“ und „Penzberger Merkur“ findet die Vorrunde am Samstag, 27. April beim TSV Iffeldorf mit 19 Teams statt. In der Gruppe D treffen drei Teams aufeinander, die im vergangenen Jahr beim Kreisfinale dabei waren: Das sind der TSV Iffeldorf, der FC Seeshaupt und der ASV Eglfing. Der Kreisfinal-Sieger von 2018, die SG Wielenbach/Pähl, bekommt es in der Gruppe C mit dem SV Haunshofen, dem BSC Oberhausen, der DJK Penzberg und dem 1. FC Penzberg zu tun. Aus den vier Gruppen kommen die jeweils zwei besten Mannschaften in das Kreisfinale.

Gleiches gilt im Verbreitungsgebiet der „Schongauer Nachrichten“. Dort kämpfen am Samstag, 11. Mai, in Hohenfurch 17 Mannschaften um den Einzug ins dortige Kreisfinale. In der Gruppe D treffen der SC Böbing und der TSV Schongau aufeinander, die beide 2018 das Endspiel im Kreisfinale bestritten; damals gewann Schongau mit 3:1. Bei der Ausrichtung des Merkur CUP arbeitet der „Münchner Merkur“ in bewährter Manier mit dem BFV zusammen, die Auslosung in Oberhausen lief unter der Regie von Kreis-Jugendleiter Martin Kölbl samt den Gruppen-Spielleitern Ralf Klein (SV Fuchstal), Sabine Gerold (SV Polling) und Alexander Strobel (SpVgg Maxkron).

Die Endspielteilnehmer der Kreisfinals kommen ins Bezirksfinale. Die Zusammensetzung der Gruppen in den vier Bezirksfinals wird nicht mehr vorab festgelegt, wie Merkur-CUP-Gesamtleiter Uwe Vaders erklärte, sondern auch ausgelost. So wolle man verhindern, dass ein Team absichtlich das Kreisfinal-Endspiel verliert, nur um eventuell der SpVgg Unterhaching oder dem FC Bayern München aus dem Weg zu gehen. Das große Finale der acht besten Teams aus dem Verbreitungsgebiet des „Münchner Merkur“ steigt am 20. Juli in Unterhaching. Das Finalturnier der Mädchen-Teams wird parallel auch dort ausgetragen.

Über allem steht beim „Merkur CUP“ die Fairness. Darauf wies Vaders die Vereinsvertreter eindringlich hin. Und vor allem appellierte er an die Eltern, sich zurückzuhalten. Die Sieger der Fair-Play-Wertung (ab Kreisfinale) haben die Chance, eine Reise mit dem Team nach Bologna zu gewinnen.

In den Entscheidungsspielen gibt es ab heuer bei Gleichstand nach regulärer Spielzeit keine Verlängerung mehr, sondern es wird der Sieger sofort im Achtmeterschießen ermittelt. Neu ist auch der Spielball, der eine Beschichtung mit kleinen Noppen aufweist. Mit der glatten Oberfläche der zuletzt verwendeten Bälle gab es Probleme; an einigen Fußballschuhen „klebten“ sie bei hohen Temperaturen regelrecht fest. Den neuen Ball nahm Ballakrobat Reindl gleich in Beschlag und führte einige Kunststücke vor.

Anders als in den Jahren davor lud der „Münchner Merkur“ die Vereinsvertreter nicht zu einer großen Zentral-Versammlung, sondern zu regional ausgerichteten Treffen. Das gesparte Geld investiert der Veranstalter in die Preise. „Wir wollen ein Turnier organisieren, das vor allem den Kindern Spaß macht“, so Vaders.

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