Spannung bis zum Schluss

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Den Torjubel haben die kleinen Kicker des TSV Wolfratshausen einstudiert – und konnte ihn viermal anbringen. Als jüngste Mannschaft des Turniers qualifizierten sich die Wölfe für das Kreisfinale.

Zittern bis zum Abpfiff: Mit 3:1 hatte die DJK Waldram ihr drittes Gruppenspiel gegen die SG Deining/Egling gewonnen und damit die Aufforderung ihres Trainers befolgt: „Wir brauchen jetzt Tore.“

Dennoch hing das Weiterkommen vom letzten Spiel zwischen dem SV Münsing-Ammerland und dem SV Eurasburg-Beuerberg ab. Nur ein Münsinger Sieg mit fünf Toren Unterschied würde Waldram zum Einzug ins Kreisfinale verhelfen. Münsing führte schnell 3:0. Doch Eurasburg gab nicht auf, verkürzte vor der Pause auf 1:3, am Ende hieß es 3:3. „Ich habe ihnen in der Pause gesagt, dass sie viel besser spielen können, als sie es gezeigt haben. Das hat funktioniert“, sagte SV-Trainer Andreas Mathäus augenzwinkernd.

Münsing und Eurasburg sind eine Runde weiter. Waldram fuhr bedröppelt nach Hause. „Ich weiß, zu was sie fähig sind“, sagte DJK-Trainer Reinhold Mayr. „Deshalb bin ich mit den Leistungen natürlich nicht zufrieden.“ Ganz anders empfand es Margit Bacher von der SG Deining/Egling. „Wir sind nur eine Dorfmannschaft, aber ein gute“, sagte die SG-Trainerin schmunzelnd, deren Spieler überwiegend zum jüngeren E-Jugend-Jahrgang zählen. „Sie spielen doch sehr gut, aber in den letzten Minuten geht ihnen die Kraft aus.“

Ungleiche Kräfteverhältnisse waren auch der Grund, warum der TSV Königsdorf, der im Vorjahr bis ins Bezirksfinale vorgestoßen war, heuer Lehrgeld zahlen und in einer Dreiergruppe dem TuS Geretsried und dem FSV Höhenrain den Vortritt lassen musste. „Gegen Höhenrain waren sie überraschend gut. Das Spiel war ausgeglichen“, kommentierte TSV-Trainer Florian Mittermaier das 0:1. Das wiederum reichte dem FSV zum Kreisfinal-Einzug. Gegen den TuS Geretsried waren beide chancenlos: 3:0 siegten die Geretsrieder gegen Höhenrain, 8:0 gegen Königsdorf. „Wir waren körperlich überlegen. Die anderen hatten viele Spieler jüngerer Jahrgänge dabei. Das war sicher ausschlaggebend“, relativierte TuS-Coach Dirk Habian die Dominanz des Landesliga-Nachwuchses.

In einem waren sich am Ende eines langen Turniertages alle einig: „Die Organisation war wieder perfekt“, wie FSV-Trainer Sepp Jedlitschka feststellte.

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