„Die Kinder sind heiß drauf“

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Hart umkämpft waren auch in den vergangenen Jahren die Vorrundenturniere des Merkur CUPs, die für den nördlichen Landkreis am Sonntag in Egling ausgetragen werden.

Merkur CUP startet in seine 25. Saison – 13 Teams aus dem Nordlandkreis am Start

13 top motivierte Teams aus dem Einzugsgebiet des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkurs fiebern dem ersten Anstoß des Merkur CUPs entgegen. Die erste Runde des weltweit größten Fußball-Turniers für E-Junioren, das heuer zum 25. Mal stattfindet, wird am Sonntag, 28. April, auf der Anlage der Sportfreunde Egling ausgetragen. Gespielt wird in vier Gruppen, jeweils zwei am Vormittag und am Nachmittag. „Wir freuen uns, dass wir den Merkur CUP ausrichten können“, sagt Margit Bacher, Trainerin der Spielgemeinschaft SC Deining/SF Egling. „Für die Kinder ist das sowieso eine super Sache. Und so ein Turnier noch dazu auf heimischem Rasen ist natürlich etwas ganz Besonderes.“ Die Gastgeber bekommen es in ihrer Vormittagsgruppe mit dem SV Münsing, dem 1. FC Weidach und dem BCF Wolfratshausen zu tun. „Wir haben zwar wegen der Ferien ein bisschen personelle Probleme“, so Bacher, „aber wir machen das Beste daraus.“

Auch der BCF beklagt ferienbedingte Personalprobleme. „Vier Stammspieler vom Jahrgang 2008 fehlen. Deshalb erwarten wir nicht viel“, sagt Coach Thomas Emmer, der die stärksten Konkurrenten in Münsing und Deining/Egling sieht. „Ich habe ein gutes Gefühl. Unser Ziel ist es natürlich, eine Runde weiterzukommen“, nimmt SVM-Trainer Thomas Gebhard die Favoritenrolle an – auch wenn ihm „zwei unserer Besten“ fehlen. „Wir freuen uns riesig drauf“, sagt Weidachs Trainer Marcus Sigl. Sein Team sieht er jedoch eher als Außenseiter. „Das ist eine sportliche Herausforderung, in der Vierergruppe wird es schwierig für uns werden.“

Alle anderen Gruppen sind nur mit jeweils drei Mannschaften bestückt; die ersten zwei Teams kommen eine Runde weiter. Darum kämpfen in der Parallelgruppe am Vormittag der TuS Geretsried, der FSV Höhenrain und die FA Thanning. „Die sind nervös wia d’ Sau, die nehmen das sehr ernst“, gibt TuS-Coach Christian Hott die Stimmung wieder. Alles andere, als der Einzug in die nächste Runde wäre nicht nur für sein Team eine Enttäuschung. Voriges Jahr begleitete Hott als Spielervater seinen Filius schon bis ins Bezirksfinale. „Das jetzt als Papa und Trainer zu erreichen, wäre auch schön.“ Um den zweiten Platz kämpfen Thanning und Höhenrain, das ebenfalls in den vergangenen Jahren schon mal Bezirksfinalluft schnuppern durfte.

Wenig Euphorie weckt bei den meisten Teilnehmern der Austragungszeitpunkt in den Osterferien. „Das ist nicht der glücklichste Termin. Aber anders wäre es nicht gegangen“, sagt Spielleiter Thomas Schumann mit Hinweis auf das Kreisfinale am 18. Mai und den bayernweiten Talentsichtungstag am 4. Mai. Davon unbeeindruckt zeigt sich der TSV Wolfratshausen. „Die Kinder freuen sich seit einem Jahr darauf, und seit der Termin fix ist, steht er bei meinen Spielern rot im Kalender“, hebt TSV-Coach Dominik Stallein die Wertigkeit hervor, die der Merkur CUP bei den Spielern und Eltern hat. Viele Wölfe haben schon voriges Jahr als jüngstes Team im Feld das besondere Flair lebt. Nun, ein Jahr älter, streben sie in ihrer Gruppe D den Kreisfinaleinzug an. Dafür müssen sie sich gegen den TSV Königsdorf und den SV Eurasburg-Beuerberg behaupten. Für deren Trainer Klaus Kantschuster ist Wolfratshausen der Favorit, aber für sein eigenes Team rechnet er sich gute Chancen aus: „Die Stimmung in der Mannschaft ist positiv, das Kreisfinale das Ziel.“ Um das zu erreichen, hat sich der TSV Königsdorf eine besondere Motivationshilfe zugelegt: „Wir würden gerne das Kreisfinale ausrichten. Das haben wir schon einmal gemacht, und die Kinder erzählen noch heute davon“, berichtet Trainer Jochen Kelzenberg. Für eine Wiederholung wäre Platz zwei in der Gruppe Pflicht. „Die Kinder sind heiß drauf“, weiß ihr Coach.

Der Termin steht seit Wochen rot im Kalender

Komplettiert wird die Vorrunde durch die FF Geretsried, den TSV Schäftlarn und die DJK Waldram in Gruppe C. „Fürs Bezirksfinale wird es diese Jahr vermutlich nicht reichen“, sagt Schäftlarns Trainer Basti Berger. Aber das Kreisfinale würde man schon gerne noch spielen, auch wenn der Coach tiefstapelt: „Das Wichtigste ist, dass sie mit Spaß dabei sind – und dann schauen wir mal.“ Ebenfalls gute Chancen auf einen der vorderen zwei Plätze rechnet sich Daniela Hensel mit ihren jungen Fußball-Freunden aus. „Ich glaube, wir haben eine gute Truppe beieinander, auch wenn noch viele im Urlaub sind“, gibt sich die FFG-Trainerin selbstbewusst. Lediglich Außenseiterchancen rechnet sich die DJK Waldram laut Jugendleiter Reinhold Mayr aus. „Wir treten mit einer jungen Mannschaft an, deshalb setzen wir die Erwartungen dieses Mal nicht so hoch an.“ In einem sind sich alle Teilnehmer einig: „Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt“, sagt Margit Bacher. „Es wäre schade für die Kinder, wenn sie pitschnass werden würden.“

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