Torhungrige Sieger: Jeweils ein Dutzend

Sachsenkamer Mädchen-Power: Im Zweikampf weiß Charlotte Zimmermann (SV Sachsenkam) ganz genau, wie sie sich gegen Severin Kell (SV Wackersberg) durchsetzen kann.

Viele Tore gab’s am Samstagnachmittag zu bejubeln, als die Mannschaften der Vorrundengruppen C und D zum Merkur CUP 2017 aufeinandertrafen, um sich fürs Kreisfinale des Tölzer Kurier, am Samstag, 6. Mai, zu qualifizieren.

In vier der insgesamt sechs Partien wurden von den Siegern jeweils sechs Tore erzielt. In den beiden Dreiergruppen setzten sich zum einen Gastgeber SV Sachsenkam und der TSV Benediktbeuern durch, während sich in Gruppe D Rot-Weiß Bad Tölz und der Lenggrieser SC für die nächste Runde qualifiziert haben. Für den SV Wackersberg-Arzbach und den SV Bad Heilbrunn ist das Abenteuer Merkur CUP indessen schon wieder beendet.

Die einzige kleine Überraschung des gesamten Turniertags schaffte die „Mädchen-Power“ der Hausherren. Sie hatten sich im Vorfeld nicht wirklich viel ausgerechnet, doch als sie im Eröffnungsspiel den SV Wackersberg in einem hart umkämpften Match mit 2:0 bezwungen hatten, jubelte Sachsenkams Vorstand und Turniersprecher Fritz Kropius: „Sauber g’macht. Jetzt ist das Kreisfinale für uns zum Greifen nah.“

Auch Gegner Wackersberg hatte höchstens mit einem Überraschungserfolg geliebäugelt. Coach Sepp Kaltenhauser stellt klar: „Wenn du ausschließlich mit dem jüngeren Jahrgang antreten musst, dann ist das Weiterkommen im Merkur CUP sehr schwer.“ So bleibt ihm nur die Hoffnung, dass seine Mannschaft zusammenbleiben wird und dann beim Merkur CUP 2018, geschlossen ein Jahr älter und fußballerisch reifer, furios aufspielt. Gegen den souveränen Gruppensieger TSV Benediktbeuern hatten weder Wackersberg noch Sachsenkam etwas zu bestellen: Sie wurden jeweils mit 6:0 abgefieselt.

Spannung kam zum Turnierende in der Partie der rot-weißen Tölzer gegen den Lenggrieser SC auf. Der SV Bad Heilbrunn hatte zu dem Zeitpunkt gegen den überlegenen Gruppensieger aus der Kreisstadt mit 0:6 verloren, hatte aber zu aller Überraschung den hoch favorisierten kleinen Lenggriesern ein 1:1-Remis abgetrotzt. Keine Frage, dass sich da bei jedem weiteren Treffer der rot-weißen Tölzer die Mienen der Heilbrunner Minikicker weiter aufhellten. Doch letztlich war der Tölzer Torhunger beim Stand von 6:1 gestillt, und der LSC schaffte mit einem einzigen mehr erzielten Treffer als Heilbrunn gerade noch so den Einzug ins Kreisfinale.

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