Murnaus perfektes Heimspiel

Motivator: SVU-Trainer Arthur Obermeier. Fotos (4): Mayr

Viele Zuschauer, viele Tore: Für den TSV Murnau läuft die Vorrunde im Merkur CUP auf heimischem Platz perfekt. Nur ein Lapsus der Gemeinde bringt den Ausrichter kurz in Schwierigkeiten. Neben dem TSV qualifizieren sich sieben weitere Teams für das Kreisfinale in zwei Wochen.

Man hatte ja viel geklagt: Über den Schnee, über den Regen. Noch am Freitag grübelte Spielleiter Alexander Strobel, ob er die Vorrunde im Merkur-CUP 2017 nicht absagen sollte. Wegen der unsicheren Prognosen. Dann das: Probleme machte nicht das Wetter, sondern der Platz am Staffelsee. Ausrichter TSV Murnau konnte nicht einmal etwas dafür. Die Marktgemeinde hatte den Fußballern zugesichert, den Rasen zu mähen. Tat sie aber nicht. In der Not griffen die Murnauer selbst zum Mäher. Kurzfristig organisierten sie am Samstag sechs Maschinen und stutzten die Grashalme. Mehrere Stunden brauchten sie dafür.

Führung im Spitzenspiel: Fabian Heiland trifft für Murnau gegen den 1. FC Garmisch-Partenkirchen.

In zwei Wochen werden sie nicht selbst anrücken müssen. Das Turnier am Samstag, 6. Mai, findet zwar wieder in Murnau, diesmal aber an der Poschinger-Allee statt. Dort kümmert sich der Platzwart um das Feld. Außerdem gibt’s einen Kunstrasen, der zwar gepflegt, aber nicht gemäht werden muss. Für das Kreisfinale haben sich neben dem Gastgeber auch SV Uffing, TSV Farchant, FC Mittenwald, 1. FC Garmisch-Partenkirchen, SV Ohlstadt, SV Krün und die SG Bad Kohlrub/Unterammergau qualifiziert.

Trotz des zunächst durchwachsenen Wetters kamen viele Zuschauer an den Staffelsee Staffelsee. Über die hohen Besucherzahlen freuten sich nicht nur die Spieler, sondern auch der Ausrichter. Die Einnahmen, die der TSV an seinem Verkaufsstand erwirtschaftete, gehen direkt an die Nachwuchs-Mannschaften des Vereins. Auch für die Mannschaft des Ausrichters war es ein rundum erfolgreicher Tag. Oberau (6:0) und Eschenlohe (8:0) schlugen die Murnauer locker. Im Spitzenspiel des Tages gegen den 1. FC ging’s deutlich enger zu. In einem packenden Duell, in dem es trotz Überlegenheit des TSV Großchancen auf beiden Seiten gab, fiel nach einer starken Einzelaktion das 1:0 für den Gastgeber. In Halbzeit zwei häuften sich die Möglichkeiten der Drachen. Das 2:0 – eine weitere Einzelaktion – fiel allerdings erst kurz vor Schluss.

Motivator: SVU-Trainer Arthur Obermeier.

Ihre Favoritenrolle füllten auch die Ohlstädter Minis gut aus. Parallelen zum TSV: Auch sie kassierten kein Gegentor. Oberammergau fertigte der SVO 9:0 ab, Krün besiegte er 2:0. Die Isartaler schafften aber mit einem 6:0 Erfolg ebenfalls den Sprung in Runde zwei beim weltgrößten E-Jugendturnier, das von E.ON, CEWE, Bavaria Filmstadt, Ensinger Mineral-Heilquellen und macron gesponsert wird.

Einen recht entspannten Vormittag erlebten Uffing und die Ammertaler Spielgemeinschaft. Weil der SV Hechendorf nicht antrat, standen beide Vereine automatisch in der nächsten Runde. Gut, das wussten sie beim direkten Duell noch nicht. Dementsprechend spannend war’s: Zur Pause führte die SG schon 3:0, in Hälfte zwei glich der SVU aus. Eine Minute vor Ende landete ein Distanzschuss der Ammertaler zum 4:3-Erfolg im Uffinger Tor. Eine gute Rolle im Kreisfinale könnte auch Farchant spielen. Der TSV – ein körperlich sehr starkes Team – gewann seine Partien gegen Seehausen (6:0) und Mittenwald (2:1).

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