Wie eine Weltmeisterschaft

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Schwört seine Spieler ein: Trainer Dennis Destek hat mit dem TSV Murnau vergangenes Jahr das Bezirksfinale erreicht. Auch heuer will der Uffinger mit den Jungdrachen beim Merkur CUP überzeugen.

Vorrunde des Kleinfeldturniers findet am Samstag mit zehn Teams in Murnau statt

Ein Tor fehlte. Mehr nicht. Haarscharf schrammten die E-Junioren des TSV Murnau vergangenes Jahr am Gruppensieg im Bezirksfinale des MerkurCUP vorbei. Die bittere Folge: Als Zweiter trafen sie im Halbfinale auf den bärenstarken Nachwuchs der SpVgg Unterhaching – und unterlagen 1:4. Der Traum vom Einzug ins große Finalturnier – geplatzt. Ein Jahr später versuchen es die Jungdrachen erneut. Den ersten Schritt wollen sie am morgigen Samstag gehen. Um 10 Uhr startet auf dem TSV-Sportplatz am Staffelsee das Vorrundenturnier des MerkurCUP.

Die Favoriten sind heuer aber andere. Da ist Dennis Destek sicher. Der Uffinger, der die TSV-Talente schon 2018 beim Durchmarsch bis ins Bezirksfinale trainiert hat und auch diesmal wieder an der Seitenlinie steht, nennt etwa den 1. FC Garmisch-Partenkirchen. „Eine klasse Truppe mit überragenden Einzelspielern“, betont er. „Wenn wir da mithalten wollen, müssen wir uns gewaltig strecken.“

Ein direktes Duell der beiden derzeit führenden Nachwuchsschmieden im Landkreis wird es am Samstag nicht geben. Sie spielen in unterschiedlichen Gruppen. Der Modus sieht vor, dass jeweils fünf Teams gegeneinander spielen, von denen die besten vier ins Kreisfinale einziehen. Von zehn Mannschaften bleiben somit nur zwei auf der Strecke. Destek stellt klar: „Da sollten wir schon weiterkommen.“

Damit das Turnier morgen reibungslos über die Bühne geht, befinden sich die Murnauer schon die ganze Woche im Vorbereitungs-Modus. Sportplatz mähen, Linien aufsähen, Kabinen herrichten, Kaffee und Kuchen organisieren – zu tun gibt es genügend. Einer der Hauptverantwortlichen ist Markus Mühlbauer. Der Jugendleiter kümmert sich mit der Unterstützung einiger Eltern um die passenden Rahmenbedingungen. Über zu viel Stress beklagt sich beim TSV niemand. Mühlbauer betont: „Jeder packt gerne mit an – es soll ja schließlich ein Fußballfest werden.“

Vermutlich nicht das letzte in den kommenden Wochen. Mühlbauer vermutet, dass der TSV auch das Kreisfinale am 19. Mai austrägt. „Die Chancen stehen zumindest gut“, sagt er. Bereits für die Vorrunde hatten sich nur die Murnauer beworben. Ein bedenklicher Trend, wie er findet. „Irgendwann will es dann gar keiner mehr machen und das Turnier stirbt aus.“ Sehr schade wäre das. Vor allem für die vielen Kinder, die jedes Jahr auf den Wettbewerb hinfiebern. Die Vorfreude bei den E-Jugendlichen des TSV ist laut Mühlbauer auch heuer schon deutlich spürbar. Er sagt: „Für sie ist das Turnier wie eine Weltmeisterschaft – da geht nichts drüber.“

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