Bichler im Glück bei Achtmeter-Lotterie

Die E-Junioren des TSV Dietramszell (hinten, v. li.): Thomas Kranz, Adrian Altmann, Trainer Thomas Thenikl, Simon Feichtmair, Co-Trainer Klaus Grantner, Marinus Killer, (vorne) Timon Grantner, Keeper Gabriel Häsch, Sanis Petruliu, Raphael Baur und Benjamin Volz.

„Das war reine Glücksache“, entfuhr es den Trainern der SF Bichl und des SC Reichersbeuern am Samstagvormittag nach dem Achtmeter-Schießen wie aus einem Mund.

Die Stimmungslage dabei war allerdings absolut gegensätzlich: Während Bichls Christian Wallrapp über das ganze Gesicht strahlte, ließ der Coach der Reichersbeurer, Martin Schaffer, den Kopf betrübt hängen. Es war ausgerechnet Trainerfilius Benedikt Wallrapp, der den entscheidenden Achtmeter gehalten hatte und damit den Sportfreunden das Kreisfinale des Tölzer Kurier zum Merkur CUP 2017 bescherte. Neben den Loisachtalern zog in der Gruppe B der SV Bad Tölz, die zweifelsfrei beste Mannschaft des Turniers, souverän in die nächste Runde ein. Da die beiden Achtmeter-Kontrahenten jeweils 1:5 gegen die Tölzer verloren hatten und sich zudem selbst 2:2 trennten, musste das Glücksspiel in der Achtmeter-Lotterie über den Tabellenzweiten entscheiden. „Dabei haben wir uns das Ausscheiden selbst zuzuschreiben“, grummelte Schaffer. „Denn vor allem in der zweiten Hälfte der Partie gegen Bichl waren wir die eindeutig bessere Mannschaft und hatten zudem jede Menge Torchancen, um zu gewinnen.“

In der Gruppe A hingegen war die Sache ziemlich klar, da die E-Junioren des TSV Dietramszell mit der Opferrolle vorlieb nehmen mussten. Zwei 0:8-Klatschen gegen den SC Gaißach und den FC Kochelsee Schlehdorf besiegelten das Schicksal der Zeller Buben ziemlich schnell. Deren Trainer Thomas Thenikl hatte allerdings eine Erklärung parat: „Es war das erste Mal in diesem Jahr, dass wir im Freien gespielt haben. Und im Vergleich zur engen Halle war der Fußballplatz für meine kleinen Buben zu groß.“

Obwohl ziemlich gut aufgestellt, standen die SCG-Kicker gegen die Akteure vom Kochelsee auf verlorenem Posten. So hatte der FCKS kaum Probleme, den zweiten Sieg des Vorrundenturniers ungefährdet mit 5:1 einzufahren. Dafür hielten sich die Gaißacher dann gegen die bedauernswerten Dietramszeller schadlos. Vor allem deren Goalgetter Simon Potstada trumpfte groß auf und erzielte die Mehrzahl seiner insgesamt fünf Treffer. Pech hatte in dieser Gruppe lediglich Kochelsees Torhüterin Lea Victoria Buhlmann. Sie wollte nämlich beim 8:0-Schützenfest ihres Teams über Dietramszell auch unbedingt ein Tor schießen und rannte bei nahezu jeder Ecke über das gesamte Spielfeld in den gegnerischen Strafraum – ein Erfolgserlebnis blieb ihr allerdings verwehrt.

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