38 Treffer und zwei verdiente Finalisten

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Hoch das Bein: David Dreo (r.) und der SE Freising feierten zum Abschluss einen Kantersieg gegen die ebenfalls schon qualifizierten Pullinger mit Tobias Scherrer (l.).

Völlig verdient im Kreisfinale des Merkur CUP stehen der SE Freising und der SV Pulling, die sich am Samstagvormittag beim Zweitrundenturnier in der Luitpoldanlage deutlich gegen die Konkurrenz durchgesetzt haben.

Als die letzte Begegnung am Samstagvormittag in der Luitpoldanlage angepfiffen wurde, war längst klar, welche beiden Teams als Erste ins Kreisfinale des weltgrößten E-Jugendturniers, organisiert vom Münchner Merkur und seinen Heimatzeitungen sowie dem Bayerischen Fußball-Verband, einziehen würden: Es waren der SE Freising und der SV Pulling – jene beiden Teams, die über das gesamte Vierer-Turnier hinweg den überzeugendsten, besten und natürlich erfolgreichsten Fußball gespielt hatten. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, resümierte SEF-Trainer Sami Jammali. „Spielerisch müssen wir uns fürs Kreisfinale aber noch deutlich steigern.“ 15:1 Tore und die Maximalausbeute von zwölf Punkten haben die Lerchenfelder gesammelt – das zeigt den Anspruch. Robert Scherrer, Coach beim SV Pulling, fand die Leistung seiner Truppe „top“. Im Kreisfinale wollen die Pullinger nun „die Großen ärgern“.

Sollten die SVP-Buben jedenfalls so gut aufgelegt sein wie am Samstag, dann könnte das durchaus gelingen. Denn bereits zum Auftakt gegen den Gastgeber SC Freising gab das Scherrer-Team ordentlich Gas und fügte dem Sportclub nach Treffern von Franz Haas (3), Fabio Kratzl (2), Boran Kök, Moritz Festbaum (je 1) und einem Eigentor bei den zwei Anschlusstreffern von Ervin Bytyqi eine 8:2-Schlappe zu. Und auch der SEF war in seinen ersten Partie nicht aufzuhalten: Nachdem Lukas Huber den SV Marzling noch in Führung gebracht hatte, fanden die Gelb-Schwarzen immer besser ins Spiel und zogen nach Treffern von Jaroud Kanze (2), Erkin Özege, David Dreo und Mert Akgöz auf 5:1 davon. Dadurch war den Freisingern der erste von drei Extrapunkten sicher.

Den Grundstein für den Einzug ins Kreisfinale legte der SV Pulling schließlich in seinem zweiten Match gegen Marzling. Zwar konnte Lukas Huber nach der Pullinger Führung durch Boran Kök und Fabio Kratzl noch vor der Pause verkürzen. Nach dem Seitenwechsel ließen die SVP-Buben aber keinen Zweifel mehr aufkommen und zogen dank Franz Haas und erneut Kök auf 4:1 davon. Zunächst etwas zu kämpfen hatte der SE Freising dann im Stadtderby gegen die Sportclub-Jungs. Denn die Gastgeber wehrten sich gegen die spielerisch überlegenen Lerchenfelder nach Kräften und ließen zunächst „nur“ die Führung von Ayham Jammali zu. Von der deutlichen Niederlage im Auftaktmatch war nichts mehr zu merken. In den zweiten zehn Minuten kam der SEF jedoch immer besser in Fahrt und sicherte sich durch einen Doppelpack von Jaroud Kanze nicht nur den 3:0-Sieg, sondern auch seinen zweiten Extrapunkt, den es beim Merkur CUP für drei oder mehr Tore gibt.

Eine richtig enge Kiste war hingegen die vorletzte Partie zwischen den SC Freising und dem SV Marzling. Zwar stand längst fest, dass beide Teams keine Chance mehr auf das Kreisfinale haben. Dennoch gaben die Mannschaften Vollgas und zeigten noch einmal E-Jugend-Fußball der Extraklasse. Dabei brachte Abdussamed Kizilkaya die Gastgeber mit einem tollen Fernschuss in Führung, Philipp Paparizos ließ die Marzlinger dann mit seinem Doppelpack zum 2:1 jubeln. Noch vor dem Seitenwechsel glich Kizilkaya aber wieder aus, ehe Ervin Bytyqi und Lennart van Riesen mit zwei schnellen Treffern zum 4:2 für die Entscheidung zugunsten des SEF sorgten. Der Marzlinger Anschlusstreffer von Alexandre Steinbach zum 3:4 kurz vor Schluss kam zu spät. Bei den Pullinger Buben war im letzten Spiel dagegen etwas die Luft raus. „Schließlich waren wir ja schon weiter“, betonte Trainer Robert Scherrer. Prächtig in Torlaune waren dafür die SEF-Junioren, die mit Toren von Erkin Özege (3), Jaroud Kanze (2) sowie Marino Pajic und Mert Akgöz (je 1) ein 7:0-Schützenfest feierten.

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