Team Isar-Moos in einer eigenen Liga

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Kann losgehen! Die E-Junioren-Mannschaften des SV Oberhaindlfing, des SC Kirchdorf, der (SG) SC Massenhausen und der SpVgg Mauern (v. l.) fieberten der 2. Vorrundenphase des Merkur CUP entgegen. Für zwei Teams – Massenhausen und Mauern – geht die Reihe weiter zum Kreisfinale.

13 Tore in drei Spielen! Die E-Junioren der (SG) SC Massenhausen haben sich am Samstagvormittag schon einmal für das Kreisfinale warmgeschossen. Die Leistungen in der Zwischenrunde beim Merkur CUP waren eine Kampfansage.

Bereits im vergangenen Jahr stand die SG Team Isar-Moos, die Jugend-Spielgemeinschaft des SC Massenhausen mit dem SV Pulling, im Kreisfinale des Merkur CUP. Und heuer reist die gleiche Mannschaft als älterer Jahrgang noch einmal an zum Kräftemessen der besten acht Landkreisteams im Rahmen des weltgrößten E-Junioren-Turniers. Hinter Massenhausen kam auch die SpVgg Mauern eine Runde weiter.

Die Massenhausener Buben wollten sich auf dem heimischen Sportplatz natürlich nicht lumpen lassen und stellten in überzeugender Manier unter Beweis, dass sie praktisch in ihrer eigenen Liga spielten. Sie überrollten Mauern mit 7:1 und waren nach dem 3:1 gegen den SC Kirchdorf schon sicher weiter. Gegen den Gruppenletzten SV Oberhaindlfing folgte noch ein 3:0 – und somit hatte das Team alle drei Spiele gewonnen und jeweils auch den Bonuspunkt für drei geschossene Tore einkassiert. Mehr geht nicht.

Trainer Peter Haas war natürlich mit seiner Mannschaft zufrieden und am Ende sogar ein wenig überrascht, dass der Turniersieg so locker errungen wurde. „Wir sind so breit aufgestellt, dass bei uns jeder Tore machen kann“, sagte Peter Haas über seine Offensivkünstler. Und er machte deutlich, dass der Achte vom Kreisfinale 2017 diesmal ambitioniert anreist: „Unser Mindestziel ist das Halbfinale. Und wenn wir dann noch weiterkommen, haben wir alle Zeit für ein weiteres Turnier.“ Der Coach weiß, dass sich seine Mannschaft vor keinem Gegner im Landkreis Freising verstecken muss.

Der überragende Spieler der Massenhausener war Fabio Kratzl, der gegen Mauern gleich vier Tore erzielte und mit sieben Treffern die Nummer eins des Turniers war. Der Sohn der Massenhausener Fußballlegende Tom Kratzl hat einige Gene des Vaters geerbt. Auf dem berühmten Massenhausener Sportheim-Balkon witzelt man schon, dass Fabio genauso gut wie der Papa das Tor trifft und auch technisch versiert ist. Neben Goalgetter Fabio Kratzl trafen noch Beran Kök (2), Paul Hepting, Jonas Ratzek, Moritz Festbaum und Franz Haas für den überlegenen Gruppensieger.

Im letzten Match des Turniers gab es dann das Endspiel zwischen Kirchdorf und Mauern um den zweiten Platz. Die Kirchdorfer waren dank eines Bonuspunkts im Vorteil und wären bei einem Unentschieden weitergekommen. Doch genau dieses Wissen im Hinterkopf lähmte die Ampertaler. Louis Lippcke, auch Sohn eines legendären Landkreis-Torjägers, machte mit seinem Doppelpack zum 2:1 und zum 3:1 den Weg frei Richtung Kreisfinale. „In diesem Spiel haben wir gezeigt, was wir können“, freute sich der Mauerner Trainer Björn Braun. Seine Mannschaft habe das Glück gehabt, dass sie nach den beiden ersten Spielen noch die Chance auf das Kreisfinale hatte. Mit Louis Lippcke (3), Ludwig Nemeth, Peter Krojer und Ben Simnacher hatte die SpVgg bei den drei Partien vier verschiedene Torschützen.

Im Kirchdorfer Lager war die Enttäuschung unterdessen groß. Die beiden Trainer Berthold Maier und Angelo Graziano waren dennoch zufrieden, weil ihre Mannschaft guten Fußball gespielt habe. Leon Wildgruber (2), Benedikt Maier, Simon Steininger, Florian Steinberger und Nils Angst schossen die Turniertore des SCK. Oberhaindlfing fuhr ohne Punkt und mit einem Tor von Simon Schweiger nach Hause. „Für unseren Verein ist das Erreichen der zweiten Runde schon ein Erfolg“, sagte Trainer Toni Neumaier. Nicht zu vergessen: Als Schiedsrichter im Einsatz waren Leon Gorssert (SC Kirchdorf) sowie Hans Popp (SVA Palzing).

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