Mit spielerischen Elementen zum Erfolg

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Auf dem Weg ins Kreisfinale des Merkur CUP: Lucas Wimmer (l.) vom VfB Hallbergmoos lässt in dieser Szene Attachings Philipp Löhlein keine Chance. Wimmer sorgte mit seinen beiden Treffern in diesem Spiel fürs Weiterkommen.

Spannung bis zum letzten Spiel war beim Vormittagsturnier der zweiten Merkur CUP-Runde in Moosburg angesagt: Die E-Junioren des FC Neufahrn zogen am Ende als Sieger ebenso in das Kreisfinale ein wie der Zweitplatzierte VfB Hallbergmoos.

 Vom Ausrichter FC Moosburg perfekt organisiert, sahen die vielen Zuschauer ein flottes Turnier mit spannenden Szenen. Die E-Junioren des FC Neufahrn waren die Favoriten – entsprechend selbstbewusst starteten sie gegen den BC Attaching und gingen bereits in der ersten Minute mit 1:0 in Führung. Baran Döslü ließ Attachings Keeper keine Chance. Die Neufahrner setzten nach und hatten dicke Chancen zu erhöhen. BCA-Torwart Luca Badrov reagierte ein paar Mal glänzend und hielt sein Team im Spiel. Die Vorentscheidung fiel kurz vor der Pause, als Fabian Doberenz auf 2:0 erhöhte. Er setzte sich wunderbar gegen die BCA-Defensive durch und zog von halbrechts trocken ab. Hut ab vor dem BCA, der nach der Pause vorbildlich kämpfte! Der Lohn: Mikail Masat verkürzte auf 1:2. Der Anschlusstreffer kam allerdings zu spät.

Die Vorentscheidung des Turniers fiel in der Partie zwischen dem FC Neufahrn und dem VfB Hallbergmoos. Die Neufahrner versuchten, sich mit spielerischen Elementen Vorteile zu verschaffen. Die ersten dicken Chancen hatte jedoch das VfB-Team: FCN-Keeper Sengül Erzade war einige Male auf dem Posten. Nach dem ersten Sturmlauf der Hallberger übernahmen dann die Neufahrner das Kommando, ohne aber daraus Kapital schlagen zu können. Als das FCN-Team nach der Pause einen Gang zulegte, mussten die Hallbergmooser letztlich klein beigeben: Fabian Doberenz schüttelte zwei Gegner ab und schoss unhaltbar zum 1:0 ein. Dies sorgte für noch mehr Auftrieb beim FCN: Yaro Buentig und Baran Döslü schossen einen verdienten 3:0- Sieg heraus. Damit war der Turniersieg schon fix. Gegen den SVA Palzing ließen es die Neufahrner etwas gemächlicher angehen und hatten vielleicht auch nicht damit gerechnet, dass sich die Ampertaler so stark zur Wehr setzen würden. Flo Sirtl brachte den FCN mit 1:0 in Führung. Der Ausgleich durch Samuel Thaler war allerdings folgerichtig. Dennoch herrschte im Lager des FCN Zufriedenheit: „Die Einstellung hat gepasst“, kommentierte Coach Markus Wiedemann den Turniersieg. „Uns ist es gelungen, über spielerische Elemente zum Erfolg zu kommen. Im Kreisfinale versuchen wir nun, wieder ein gutes Turnier hinzulegen. Dann sehen wir weiter.“

Der VfB Hallbergmoos sicherte sich den zweiten Platz und damit die Qualifikation für das Kreisfinale des Merkur CUP durch die Siege über Palzing und Attaching. Im Auftaktspiel lagen die Hallbergmooser durch die beiden Tore von Lucas Wimmer mit 2:0 in Führung. Die Palzinger steckten aber nie auf, der Anschlusstreffer durch Michael Steinbüchl kurz vor Schluss sorgte für Spannung. Der VfB ließ dann jedoch nichts mehr anbrennen. Kampf pur war danach in der Partie zwischen Hallbergmoos und Attaching angesagt. Der einzige Unterschied in der ausgeglichenen Partie: Attaching verwertete seine Torchancen nicht. Das VfB-Team hatte dagegen einen Lucas Wimmer, der mit seinen beiden Treffern für den 2:1-Sieg sorgte. „Unsere Mannschaft hat bravourös gekämpft. Wir mussten in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen“, betonte VfB-Trainer René van Santvliet.

Der SVA Palzing sicherte sich durch das überraschende 1:1 gegen Turniersieger Neufahrn und das 1:1 gegen Attaching Platz drei. In letztgenannter Partie schenkten sich die Kontrahenten nichts: Mikail Masat schoss den BCA mit 1:0 in Führung. Samuel Thaler machte den Ausgleich. „Uns hat vielleicht ein wenig das Glück gefehlt“, meinte Palzings Coach Oliver Thaler. „Aber insgesamt hat unsere Mannschaft super gekämpft.“ Zufrieden mit der Leistung seines Teams zeigte sich auch BCA-Coach Martin Wiesheu: „Selbst im letzten Spiel gegen Hallbergmoos hat sich unsere Truppe voll reingehängt.“

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